Der Ex-Funktionär aus Katar war am 23. Juli wegen Korruption von der Ethikkomission schuldig gesprochen und von allen Ämtern der Fifa ausgeschlossen worden. Das Gremium sah damals einen versuchten Stimmenkauf im Vorfeld der Präsidentenwahl Anfang Juni als erwiesen an.

Bin Hammam soll auf einer Sondersitzung des Karibischen Fussball-Verbandes (CFU) am 10. und 11. Mai in Trinidad und Tobago versucht haben, CFU-Funktionäre mit Geldgeschenken in Höhe von jeweils 40'000 Dollar zu bestechen. Der 62-jährige bin Hammam hat alle Vorwürfe der Bestechung wiederholt zurückgewiesen.

In einem offenen Brief an den stellvertretenden Vorsitzenden der Ethikkommission, Petrus Damaseb, hatte der gescheiterte Gegenspieler von Sepp Blatter zudem schwere Vorwürfe gegen die Fifa erhoben.