Die dritte Niederlage in Folge war aus Sicht der Luzerner vermeidbar. Mit einem Kraftakt hatte sich das Team von Carlos Bernegger dank einer Doublette innerhalb von sieben Minuten das Comeback erkämpft. Die beiden Joker Dario Lezcano und Yassin Mikari hatten mit ihren Treffern einen 1:3-Rückstand wettgemacht. 60 Sekunden später jubelte Lausanne abermals: Pascal Feindouno schloss einen perfekten Angriff mit dem Siegtor ab.

Luzern verhielt sich nach dem späten Ausgleich unerhört naiv. Statt sich mit dem Punktgewinn zu begnügen, stürmte das Team kopflos in die Niederlage. Aber das bittere Ende passte zum schon zuvor ungenügenden Auftritt in der schwachen Defensive, die dem Tabellenletzten, der zuvor fünf der letzten sechs Spiele verloren hatte, zu viel Angriffsfläche bot.

Bei Lausanne spielten Guillaume Katz und Yoric Ravet eine vorzügliche Rolle. Katz schloss ein frühes Solo mit einem Schuss ins Lattenkreuz (9.) ab. Rangelovs Foulpenalty zum 1:1 beantwortete Katz mit dem perfekten Pass auf den jungen Franzosen Ravet, der nach dem 2:1 in der 61. Minute auf 3:1 erhöhte.

Luzern - Lausanne 3:4 (1:2)

Swissporarena. - SR Jancevski. - 9092 Zuschauer. - Tore: 9. Katz 0:1. 19. Rangelov (Foulpenalty/Hyka) 1:1. 26. Ravet (Katz) 1:2. 61. Ravet (Feindouno) 1:3. 81. Lezcano (Rangelov) 2:3. 88. Mikari (Winter) 3:3. 89. Feindouno (Tafer) 3:4.

Luzern: Zibung; Sarr (73. Mikari), Stahel, Puljic, Lustenberger; Thiesson; Winter, Wiss, Freuler (46. Bozanic), Hyka (73. Lezcano), Rangelov.

Lausanne: Signori; Feltscher, Katz, Banana, Sonnerat; Mevlja (80. Plessis); Chakhsi, Ravet, Tafer, Facchinetti (63. Ekeng); Feindouno.

Bemerkungen: Luzern ohne Hochstrasser, Renggli, Matri (alle verletzt), Bento, Wüthrich (beide nicht im Aufgebot), Lausanne ohne Fickentscher, Gabri, Meoli (alle verletzt), Coly (nicht im Aufgebot). Verwarnungen: 13. Stahel, 55. Rangelov, 59. Facchinetti , 83. Thiesson (alle Foul).