Fussball
FCB vor Spiel gegen St. Gallen: Murat Yakin nominiert seine beste Elf

Am letzten Sonntag hat der FCB nach sechs Siegen in Serie wieder einmal verloren – 2:3 in Thun. Im Spitzenkampf gegen St. Gallen (Samstag, 19.45 Uhr) will Basel die Super-League-Vorrunde versöhnlich abschliessen.

Sebastian Wendel
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Philipp Degen kehrt nach abgessesener Sperre zurück ins Team.

Philipp Degen kehrt nach abgessesener Sperre zurück ins Team.

Noch drei Spiele müssen die Profis des FC Basel absolvieren, dann dürfen sie in die Winterferien. Morgen gegen St. Gallen tritt das Team von Murat Yakin zum letzten Mal in diesem Jahr vor heimischem Publikum an. Danach folgen das Europacup-Spiel in Genk, in dem Basel ein Unentschieden für das Weiterkommen genügt, und zum Abschluss das Achtelfinale im Schweizer Cup in Locarno.

«Alle drei Spiele sind wichtig, doch jetzt zählt nur St. Gallen», sagte Trainer Yakin an der heutigen Pressekonferenz. Der 38-Jährige kann – abgesehen von den Langzeitverletzten Kwang-Ryong Pak, Kay Voser und Darko Jevtic – auf sein gesamtes Personal zurückgreifen. Obwohl die Partie in Genk entscheidenderen Charakter als die Partie gegen die Ostschweizer hat, schickt er seine Stammformation auf den Platz. Will heissen: Philipp Degen kehrt nach seiner Gelbsperre in Thun für Joo-Ho Park zurück in die Abwehrkette. Auch Valentin Stocker wird spielen, obwohl er in Thun überhaupt nicht ins Spiel kam und kurz nach der Pause übermüdet ausgewechselt wurde.

Unerwartet hartnäckig hält sich der Aufsteiger FC St. Gallen auch am Ende der Vorrunde an der Tabellenspitze. «Sie stehen defensiv sehr kompakt und lassen kaum Tore zu», hat Yakin das Erfolgsrezept der Ostschweizer ausgemacht. Zudem sei der Teamgeist hervorragend, was jeder Mannschaft zu einem Höhenflug verhelfen könne.

«Wenn wir die Fehler, die wir in Thun gemacht haben, abstellen, bin ich sehr optimistisch», sagt Yakin. Im Berner Oberland habe man ausgerechnet die Stabilität in der Defensive vermissen lassen. «Dabei war gerade diese bisher unsere grosse Stärke.»

Für das letzte Heimspiel des Jahres sind bisher knapp 30000 Tickets abgesetzt worden. «Wir wollen natürlich auch dem super Publikum noch einmal etwas bieten», so Yakin. Trotz tiefer Temperaturen dürfen die Fans also auf einen attraktiven Jahresabschluss im St. Jakob Park hoffen.