Hooligans

FCB-Präsident Bernhard Heusler will Fans nicht in einen Topf werfen

FC Basel-Präsident Bernhard Heusler (Archiv)

FC Basel-Präsident Bernhard Heusler (Archiv)

Wer Statistiken zitiert, wonach Gewalttaten in Stadien abnehmen, wird als «Schönredner» abgestempelt, bemängelt FC Basel-Präsident Bernhard Heusler. «Je mehr wir die Fans - politisch und medial - gesamthaft kriminalisieren, desto mehr solidarisieren und radikalisieren sie sich», warnt er.

Er vertrete nicht nur die Interessen seines Clubs, sondern des Schweizer Fussballs, betonte der 49-Jährige gegenüber der «Coopzeitung». Wenn Fans kollektiv kriminalisiert würden, sei er mit der Zürcher Südkurve genauso solidarisch wie mit der Fanbewegung Basel.

Die Niederlage im Cupfinal schmerzt ihn, aber sie habe gezeigt, dass man «Fussball nicht am Reissbrett entwerfen kann». Aber die Rolle des Präsidenten trenne er streng vor derjenigen des Trainers. Er werde sich nie gegenüber seinen Enkeln brüsten, mit dem Club dieses oder jenes Spiel gewonnen zu haben.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1