FCB-Zahl der Woche
FCB-Kader steigert seinen Wert: Erfolgreiche Hinrunde führt zu Marktwertexplosion

Fast die Hälfte aller Spieler, welche bei der Hinrunde in den Einsatz kamen, konnten ihren Marktwert im letzten halben Jahr steigern. Nur drei Spieler und einige Verkäufe trüben die Bilanz.

Jakob Weber
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Die Hälfte der Spieler, die in der Hinrunde für den FCB zum Einsatz kamen, konnten ihren Marktwert steigern. Auch Albian Ajeti.

Die Hälfte der Spieler, die in der Hinrunde für den FCB zum Einsatz kamen, konnten ihren Marktwert steigern. Auch Albian Ajeti.

Keystone

Die beiden Neuzugänge Valentin Stocker und Fabian Frei trüben die Bilanz. Als Stocker den FCB 2014 verliess, war er laut Transfermarkt.ch noch sieben Millionen Euro wert. Allein im letzten halben Jahr verlor die Stocker-Aktie 33 Prozent. Genau wie Kollege Frei (fünf Millionen beim FCB-Abschied 2015) wird Stocker bei seiner Rückkehr in die Schweiz im Januar 2018 nur noch mit zwei Millionen gelistet.

Beide Wintertransfers finden sich in Sachen Marktwertentwicklung beim FCB unter den «Flop 5». Von den Spielern, die in der Hinrunde schon beim FC Basel unter Vertrag standen, beklagen nur zwei von Verletzungen Geplagte und ein Dauerreservist ebenfalls Wertverluste:

Es sind Ricky van Wolfswinkel, Germano Vailati und Davide Callà. Bei zehn Spielern blieb der Marktwert unverändert. Unter den Stillstehern ist überraschend auch der Schweizer Fussballer des Jahres Michael Lang. Alle anderen FCB-Stars freuen sich über eine Wertsteigerung.

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von 25 Spielern, die in der Hinrunde für den FC Basel zum Einsatz kamen, konnten ihren Marktwert im letzten halben Jahr steigern. Nur bei drei Spielern geht die Tendenz in die andere Richtung.

Grund für die Marktwertexplosion ist zum einen der internationale Erfolg. Aber auch die vielen jungen Spieler, denen FCB-Trainer Raphael Wicky in der Hinrunde sein Vertrauen schenkte, tragen ihren Teil dazu bei, dass das gesamte FCB-Kader heute elf Prozent mehr wert ist als noch im September 2017.

Den grössten Anteil daran hat Mohamed Elyounoussi. Der Norweger steigerte seinen Marktwert um 2,75 Millionen und ist heute mit 7,5 Millionen der wertvollste Spieler der Super League.

YB holt auf

Raoul Petretta darf sich über die grösste Änderungsquote freuen. Der 20-Jährige schaffte durch ansprechende Leistungen regelmässig den Sprung in die FCB-Startelf und in die italienische U21-Nati und steigerte so seinen Wert um 650 Prozent.

Durch die Verkäufe von Manuel Akanji und Renato Steffen und die Ausleihen zahlreicher Perspektivspieler wie Dominik Schmid, Alexander Fransson und Cedric Itten verliert das gesamte FCB-Kader fast zehn Millionen an Wert.

Zwar sind die 53,45 Millionen für Schweizer Verhältnisse immer noch einsame Spitze. Doch YB holt auf. Der Wert der Berner liegt momentan bei 36,2 Millionen. YB freut sich in den letzten fünf Monaten über eine Wertsteigerung von 45 Prozent.

Nordwestschweiz