Nachgefragt

FCB-Captain Valentin Stocker: «Wir haben es nicht geschafft, vorne ein Wörtchen mitzureden»

Valentin Stocker.

Valentin Stocker.

Nach dem zweitletzten Meisterschaftsspiel in Thun zieht FCB-Captain Valentin Stocker Bilanz zu einer Saison, die die Basler auf Rang drei beenden - und schaut auf das Spiel gegen Frankfurt voraus.

Valentin Stocker, der FC Basel ist auch im zweitletzten Meisterschaftsspiel, in dem es kaum noch um etwas ging, mit einer Bestbesetzung angetreten. Waren Sie überrascht, mit wem Sie in Thun alles auf dem Platz standen?

Valentin Stocker: Nein, überhaupt nicht. Ich hatte das Gefühl, dass es wichtig war, nach den zwei freien Tagen am Montag und Dienstag noch einmal mit dieser Truppe auf dem Platz zu stehen. Es ist auch immer noch um etwas gegangen. Aber nachdem St. Gallen gewonnen hat und wir nur einen Punkt geholt haben, wird es am Montag vielleicht den einen oder anderen Wechsel geben im Hinblick auf den Donnerstag.

Sie sprechen es selber an. Der FC Basel beschliesst die Saison 2019/2020 offiziell auf Rang 3. Ist das ein Rückschritt?

Nein, und die Tabelle lügt schliesslich nicht. Wir haben es am Ende nicht geschafft, vorne ein Wörtchen mitreden zu können. Wir sind ganz zu Beginn sehr gut in die Saison gestartet, haben es gegen Winter hin dann aber verpasst, in gewissen Situationen die nötigen Punkte zu holen, die wir gebraucht hätten.

Was ist der Hauptgrund dafür, dass es nicht weiter nach vorne gereicht hat? An den grossen Spielen hat es ja nicht gelegen.

Nein, daran lag es sicher nicht. Wir haben es aber verpasst, die Chancen zu nutzen, um auf den ersten Platz zu kommen, als wir sie hatten. Das letzte Spiel vor der Winterpause bei Luzern war so eine Möglichkeit. Wenn wir Ansprüche stellen, Schweizer Meister zu werden, dann müssen wir in solchen Matches punkten.

Schauen wir noch etwas voraus. Wie voll sind die Batterien im Hinblick auf das Spiel gegen Frankfurt am Donnerstag?

Gerade im Anschluss an die 90 Minuten bei 35 Grad nicht sehr voll. Aber es ist sicher gut, dass wir viele Spieler haben, die gut im Rhythmus sind. Nichtsdestotrotz ist es sicher auch so, dass der eine oder andere seine Batterien etwas aufladen muss und am Montag eher nicht 90 Minuten spielen wird. Von dem her ist das wichtig, das individuell anzuschauen. Wir wollen gegen Luzern aber noch einen guten Match abliefern und am Donnerstag gegen Frankfurt dann Vollgas geben. Wir dürfen folglich am Montag nicht das Gefühl haben, dass es um nichts mehr geht und gegen Frankfurt geht es dann schon von selber.

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