Aarau-Vaduz
FC Aarau: Kehrt mit dem neuen Sportchef Sandro Burki das Glück zurück?

Vier Spiele, kein Sieg und nur zwei Punkte: Der FC Aarau ist vor dem heutigen Heimspiel gegen Vaduz (Anpfiff im Brügglifeld: 16 Uhr) unter Zugzwang. Ist die Entlassung von Sportchef Raimondo Ponte für die Spieler ein Befreiungsschlag? Oder geht die Misere weiter?

Ruedi Kuhn
Merken
Drucken
Teilen
Kommt mit Burki die Wende? Oder anders gefragt: Kann sich der FC Aarau gegen Vaduz behaupten?

Kommt mit Burki die Wende? Oder anders gefragt: Kann sich der FC Aarau gegen Vaduz behaupten?

Zu Beginn letzter Woche rechnete Aarau-Trainer Marinko Jurendic mit der Rückkehr des wochenlang verletzten Sandro Burki. Der Captain wäre fürs zentrale Mittelfeld zweifellos eine Verstärkung gewesen. Am Mittwoch kam alles anders.

Der 31-jährige Burki beendete seine aktive Karriere und löste den mehr und mehr in die Kritik geratene Raimondo Ponte als Sportchef ab. Und so fehlt Jurendic gegen Vaduz neben den langzeitverletzten Stéphane Besle, Miguel Peralta, Igor Nganga und Arxhend Cani also auch noch der langjährige Spielführer. Burki wollte sich nach eigener Aussage der Doppelbelastung Sportchef und Spieler nicht aussetzen.

Neo-Sportchef Burki ist sich der schwierigen Situation seine Clubs bewusst: „Es ist traurig, wir sind am Tiefpunkt“, sagte er im grossen Interview.

Jurendic muss gegen Vaduz auf mindestens fünf Teamstützen verzichten. Und das in einer Partie, in welcher der FC Aarau nach dem verpatzten Saisonstart enorm unter Druck steht. Es wird sich zeigen, ob und wie das Team das Negativerlebnis im Cup gegen den 1.-Ligisten Echallens verarbeitet hat. „Ich habe in den vergangenen Tagen viele Einzelgespräche geführt“, sagt Jurendic. „Ich spüre, dass die Spieler eine Reaktion zeigen wollen. Wir haben eine gute, ja sogar eine sehr gute Trainingswoche hinter uns.“

Das geschah in der Woche nach dem blamablen Cup-Aus gegen Echallens: