Fussball

Fackeln, Böller und Pöbeleien: Unschöne Szenen beim Klassiker

Am schönen Wetter alleine kann es nicht liegen: Beim Spiel gegen den FCZ ist es zu Fackelwürfen gekommen. Noch während dem Spiel versuchten einige FCB-Fans in den Gästesektor zu gelangen. Bei der Heimfahrt zogen FCZ-Fans in Pratteln die Notbremse.

Ihre Mannschaft spielte schlecht, die Frustration bei den Zürcher-Fans war deswegen wohl gross. Dazu kam wohl noch das schöne Wetter mit dem Sonnenschein, welcher dem einen oder anderen etwas warm werden liess im Kopf.

Viel anders ist es nicht zu erklären, dass um die 70. Spielminute, just in dem Moment, als Etoundi für den FCZ trifft, zu Böller-Zündungen kommt. Diskussionen darüber, ob das Tor zählt gehen los.

Anschliessend kommt es zu Fackelwürfen auf das Spielfeld. Schiedsrichter Amhof unterbricht das Spiel für mehr als 10 Minuten.

Aber auch nachdem das Spiel wieder aufgenommen wurde, landen wieder Pyros auf dem Feld. Auch versuchen einige FCB-Fans in den Gästesektor zu gelangen und liefern sich Scharmützel mit Zürich-Anhänger.

Notbremse gezogen

Randalierende Fans des FC Zürich haben am Sonntagabend auf der Heimreise vom Match gegen den FC Basel in Pratteln BL für einen Totalunterbruch der SBB-Linie Richtung Zürich gesorgt. Sie zogen in ihrem Zug die Notbremse und strömten auf die Gleise.

Die Linie zwischen Basel SBB, Frick und Olten war ab 19.15 Uhr unterbrochen, wie SBB-Sprecher Christian Ginsig der Nachrichtenagentur sda sagte. Die Bahn stellte den Betrieb aus Sicherheitsgründen ein.

Unterbrochen war der Interregio-Verkehr Richtung Zürich und Zürich Flughafen zwischen Basel SBB und Stein-Säckigen sowie Rheinfelden. Bei der S-Bahn S1 fielen die Züge zwischen Basel und Kaiseraugst aus. Die S3 wurde umgeleitet.

Um 19.40 Uhr hatte die Kantonspolizei Basel-Landschaft die Lage unter Kontrolle und die Fans sassen wieder im Extrazug. Damit konnte der Bahnhof Pratteln wieder freigegeben werden.

Fanzug umgeleitet

Bereits bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof in Basel hatten die Fans gemäss Ginsig die Notbremse gezogen. In Pratteln blieb der Zug dann stehen. Nachdem die Fans wieder im Zug sassen, ging die Reise mit einer Stunde Verspätung weiter.

Um den Bahnverkehr auf der Linie Basel-Zürich nicht weiter zu gefährden, führte die SBB den Extrazug auf der Nebenlinie den Rhein entlang über Bülach nach Zürich.

Wie Ginsig erklärte, fielen wegen der Störaktion der Fans neun Züge im Regional- und Fernverkehr aus. Nach Behebung des Unterbruchs kam es zu Folgeverspätungen. Der FC Zürich hatte gegen Basel 1 zu 5 verloren. (rhe/sda)

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