WM Brasilien
Fabian Schär: «Endgültig bewusst geworden, dass es nicht mehr lange geht»

Tag 2 im Schweizer Nati-Camp. Vormittags gabs ein Kondi-Training im Hotel. Und danach erkärte Fabian Schär an der ersten Pressekonferenz in Brasilien, wie sie sich auf das Startspiel vorbereiten und wie er aus Fehlern lernt.

Etienne Wuillemin, Porto Seguro
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Fabian Schär und Steve von Bergen gut gelaunt an der ersten Pressekonferenz in Brasilien.

Fabian Schär und Steve von Bergen gut gelaunt an der ersten Pressekonferenz in Brasilien.

Keystone

Fabian Schär, wie haben Sie sich eingelebt im Team-Hotel?

Sehr gut. Wir haben auf der einen Seite unsere Ruhe. Können aber bei Bedarf auch unsere Füsse vertreten, sei es nur schon mit einem kleinen Marsch zum Speisesaal.

Fabian Schär beim letzten Testspiel gegen Peru.

Fabian Schär beim letzten Testspiel gegen Peru.

Keystone

Wie sehr denken Sie schon an das Spiel gegen Ecuador in einer Woche?

Mit der Ankunft ist uns endgültig bewusst geworden, dass es nicht mehr lange geht. Der Fokus liegt voll auf diesem Spiel. In den nächsten Tagen werden wir uns auch intensiv mit Ecuador-Videos beschäftigen, um verschiedene taktische Sachen ausprobieren zu können.

Sie haben eine lange Verletzungszeit hinter sich. Haben Sie währenddessen einmal Zeit gefunden, um Ihren raschen Aufstieg zu realisieren?

In der Tat. Ich hatte viel Zeit, darüber nachzudenken, was in den vergangenen eineinhalb Jahren alles passierte. Das hat mir sehr gut getan. Ich konnte meinen Aufstieg endlich richtig realisieren und richtig einordnen. Nun ist es Zeit, mir neue Ziele zu setzen.

Nati trainiert in Porto Seguro.

Nati trainiert in Porto Seguro.

Keystone

In den vergangenen Monaten fiel auf, dass Sie in jedem Spiel einen grossen Aussetzer hatten. Sind Sie sich dessen bewusst?

Ja, die Fehler sind mir bewusst. Und natürlich versuche ich, sie abzustellen.

Woran liegt das?

Ich bin ein Verteidiger, der ein gewisses Risiko eingeht. Ich bin kein Verteidiger, der nur an die Defensive denkt. Wir müssen als ganze Mannschaft offensiv denken. Und ich will von hinten Zeichen geben und helfen. Bis anhin bin ich mit meiner Spielart sehr gut gefahren, deshalb gibt es auch keinen Grund, etwas daran zu ändern.

Steve von Bergen: Ziemlich schnell ins Bett

„Wahrscheinlich war es heute Morgen das erste Mal, dass alle schon um Punkt 7 Uhr zum Frühstück erschienen. Wir spürten den Jetlag und sind nach dem ersten Training vom Samstagabend ziemlich schnell ins Bett."

Die Flughafenfeuerwehr wünscht der Schweizer Nationalmmanschaft mit einem speziellen Ritual viel Glück. Die Nati-Stars freuts.
8 Bilder
Granit Xhaka und Ricardo Rodriguez sind froh in Brasilien angekommen zu sein.
Valon Behramis Grüsse kurz nach der Landung
Nati-Selfie via Xherdan Shaqiri
Gruppenfoto aus dem Flugzeug via Captain Gökhan Inler
Im Flieger via Yann Sommer
Duckface-Selfie (oder sind das Küsschen) via Tranquillo Barnetta
Glücksritual: Die Flughafenfeuerwehr spritzt den Flieger in dem die Schweizer Nationalmannschaft nach Brasilien fliegt mit Wasser ab.

Die Flughafenfeuerwehr wünscht der Schweizer Nationalmmanschaft mit einem speziellen Ritual viel Glück. Die Nati-Stars freuts.

key / twitter

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