FC Aarau
Einzelkritik zu Lausanne-Remis: Torhüter Deana schiesst einen Bock, Nganga kämpft wie ein Löwe

Goalie Steven Deana muss den späten Ausgleichstreffer von Lausanne zum 1:1-Endresultat auf seine Kappe nehmen. Dieser Riesenflop beschert ihm eine ungenügende Note. Doch im Grossen und Ganzen muss nach dem Unentschieden in der Waadtländer Pontaise festgehalten werden: Aaraus Spieler zeigten Einsatz und Selbstvertrauen. Als stärkster Aargauer präsentierte sich Publikumsliebling Igor Nganga.

Mira Güntert
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Steven Deana muss nach dem 1:1 gegen Lausanne ein paar Haare lassen.

Steven Deana muss nach dem 1:1 gegen Lausanne ein paar Haare lassen.

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Steven Deana: Note 3,5 Leistet bis zur 92. Minute einwandfreie Arbeit. Hätte eine 5,5 verdient, wenn nicht sein Riesenflop in der 92. Minute Aarau den Sieg gekostet hätte.
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Igor Nganga: Note 5 Steht für den gesperrten Sandro Burki als Ersatzcaptain auf dem Platz. Der kongolesische Löwe hat seine rechte Seite im Griff, tanzt Gegner um Gegner aus und kann nach vorne immer wieder Akzente setzen.
Stéphane Besle: Note 4,5 Der Routinier strahlt grosse Sicherheit aus, lässt kaum etwas anbrennen und hält die Innenverteidigung solide zusammen.
Juan Pablo Garat: Note 4,5 Schiesst in der 79. Minute sein erstes Tor der Saison. Der Argentinier beweist wieder einmal seine Gefährlichkeit bei ruhenden Bällen. Leistet in der Defensive gewissenhafte Arbeit.
Kim Jaggy: Note 4 Es fehlt ihm etwas an Spritzigkeit. Gegen schnelle Gegenspieler wirkt er etwas träge und schwerfällig. Trotzdem trägt auch er zur stabilen Aarauer Defensive bei.
Olivier Jäckle: Note 4 Übernimmt wegen Sandro Burkis Sperre die Position des Sechsers allein. Ist als «Scheibenwischer» vor der Abwehrkette teilweise etwas überfordert mit der ganzen Verteidigungsarbeit. Sein Zug nach vorne ist überschaubar.
Miguel Peralta: Note 4,5 Lässt als rechter Flügel immer wieder seine Schnelligkeit aufblitzen. Läuft viel, versucht viel, kämpft viel. Das Küken in der Aarauer Formation tritt den Eckball, der zur 1:0-Führung führt.
Carlinhos: Note 3 Steht wegen Sandro Burkis Sperre in der Startformation. Der Brasilianer strampelt zwar viele Laufkilometer ab, Greifbares resultiert daraus aber nicht. Überzeugt weder als Spielmacher noch nutzt er die Chance, sich dem Trainer zu präsentieren.
Luca Radice: Note 4 Der Italiener auf dem linken Flügel zeigt sich fehleranfällig. Kann sich aber offensiv öfters in Szene setzen. Seine grosse Einsatzbereitschaft ist erkennbar.
Mart Lieder: Note 4 Zappelt vor der Lausanne-Abwehr als Unruheherd herum. Der Holländer kann seine Gegenspieler immer wieder stören. Scheitert aber vor allem in der zweiten Halbzeit immer wieder im Abschluss.
Patrick Rossini: Note 3,5 Steht in der 42. Minute direkt vor Lausanne-Torhüter Thomas Castella und vergibt die Riesenmöglichkeit mit einem halbherzigen Schüsschen. Viel mehr sieht man fortan nicht mehr vom unauffällig gebliebenen Tessiner.
Daniele Romano: keine Note Kommt in der 73. Minute für Luca Radice. Zu kurz für eine Bewertung.
Michael Perrier: keine Note Kommt in der 80. Minute für Carlinhos. Zu kurz für eine Bewertung.
Bruno Martignoni: keine Note Kommt in der 86. Minute für Miguel Peralta. Zu kurz für eine Bewertung.

Steven Deana: Note 3,5 Leistet bis zur 92. Minute einwandfreie Arbeit. Hätte eine 5,5 verdient, wenn nicht sein Riesenflop in der 92. Minute Aarau den Sieg gekostet hätte.

Chris Iseli
FC Lausanne - FC Aarau
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Juan Pablo Garat feiert seinen Treffer zum 1:0.
Es ist eine umkämpfte Partie zwischen Lausanne und Aarau.
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Keystone

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