Europa League

Eine starkes Lebenszeichen des FC Luzern

Dimitar Rangelov traf zum frühen 1:0 für Luzern

Dimitar Rangelov traf zum frühen 1:0 für Luzern

Der FC Luzern gibt ein starkes Lebenszeichen von sich. Im Playoff-Hinspiel zur Europa League gegen Genk resultiert im siebten Auftritt der Saison endlich der erste Sieg. Es war der erste Auftritt unter dem neuen Trainer Ryszard Komornicki.

Im ersten Spiel unter dem neuen Trainer Ryszard Komornicki setzte sich Luzern gegen den belgischen Vertreter Genk verdientermassen 2:1 durch. Im Vergleich mit der offensiv unfassbar schwachen Leistung gegen GC vom letzten Wochenende unter Murat Yakin war der FCL nicht wiederzuerkennen. Die Innerschweizer erarbeiteten sich das erste Erfolgserlebnis der Saison dank sehr viel Engagement, der tieferen Fehlerquote als der Gegner und den jeweils zweiten Toren von Dimitar Rangelov und Adrian Winter.

Bereits nach sieben Minuten ging Luzern in Führung. Der Vorletzte der Super League hatte eben einen Handspenalty reklamiert, als Dimitar Rangelov lanciert wurde und aus der Drehung heraus das 1:0 erzielte. Die Freude währte allerdings keine fünf Minuten. Mit dem allerersten, umso sehenswerteren Angriff gelang Genk der Ausgleich. Lauter Direktpässe und der Abschluss von Captain Jelle Vossen deckten auf, wie verwundbar Luzern noch immer ist.

Das 1:1 hatte indes keine Schockwirkung. Vielmehr hatte Luzern gleich vier gute Chancen, noch vor der Pause wieder in Führung zu gehen. Ein Freistoss von Rangelov prallte an die Latte (18.), einen Schuss von Philipp Muntwiler (26.) wehrte der belgische Goalie ab. Ebenso klärte er gegen Dario Lezcano und Daniel Gygax, die aus aussichtsreichster Position scheiterten. Winter sorgte in der 71. Minute dann für die grosse Erlösung. Ein Doppelpass mit Lezcano und ein doppeltes "Tunnel" trugen dem FCL das Siegtor zum 2:1 ein.

Luzern - Genk 2:1 (1:1)

Swissporarena. - 8217 Zuschauer. - SR Damato (It). - Tore: 7. Rangelov (Gygax) 1:0. 12. Vossen (Buffel) 1:1. 71. Winter (Lezcano) 2:1.

Luzern: Zibung; Sarr, Stahel, Puljic, Lustenberger; Wiss, Muntwiler; Winter (93. Hochstrasser), Lezcano (82. Kryeziu), Gygax; Rangelov.

Genk: Köteles; Fernandez, Anele, Nadson, Tshimanga; Buffel (84. Ugoala), Hyland, Gorius (46. Koulibaly), Joseph-Monrose (84. Limbombe); Vossen, Benteke.

Bemerkungen: Luzern ohne Renggli und Sorgic, Genk ohne Ayub, Barda, Joneleit, Simaeys (alle verletzt). 18. Freistoss von Rangelov an die Latte. 26. Tor von Rangelov aberkannt (Offside). 74. Pfostenschuss von Benteke. Verwarnungen: 71. Vossen (Foul). 77. Lezcano (Foul). 87. Stahel (Foul).

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