Josip Drmic (Torschütze zum 2:1):

"Wir haben das Ziel erreicht. Wir hätten die Vorrunde mit einem Sieg abschliessen wollen, das hat leider nicht geklappt. Es war unglücklich. Ich habe nach meiner Einwechslung versucht, Gas zu geben. Nun gilt es zu regenerieren zu analysieren. Und dann werden wir unseren Blick auf Schweden richten. Die Ausfälle (von Fabian Schär und Stephan Lichtsteiner, Anm. d. Red.) sind unglücklich, aber Ausfälle gibt es immer. Wir haben guten Ersatz, sind alle auf einem Topniveau."

  

WM 2018: Schweiz 2:1 Costa Rica

Blerim Dzemaili (Torschütze zum 1:0):

"Ich bin glücklich über das Tor, aber nicht über das Spiel. Wir können viel besser spielen. Wir haben zu viele Chancen zugelassen, wir können uns bei Yann Sommer bedanken. Das Wichtigste ist aber, dass wir weitergekommen sind. Jetzt geht es gegen Schweden. Wir können die Überraschungsmannschaft werden. Wenn nicht jetzt, wann dann."

WM 2018: Schweiz 1:0 Costa Rica

Manuel Akanji:

"Es war schwierig. Wir haben keine Konstanz in unser Spiel gebracht. Wenn wir unsere Leistung abgerufen hätten, hätte es zum Sieg gereicht. Jetzt wissen wir, was wir im Achtelfinal besser machen müssen. Wir müssen uns steigern, sonst ist es in der nächsten Runde vorbei."

    

Vladimir Petkovic (Trainer):

"Wir haben den Gegner aufgebaut. Wenn wir "wir" waren, haben wir die Tore geschossen. Wir wissen alle, es war nicht unser bester Tag. Ich bin sehr froh, dass wir weitergekommen sind. Im Achtelfinal haben wir die Chance, alles besser zu machen, was heute nicht so gut geklappt hat. Manchmal fliegen wir ein bisschen. Wir müssen die Füsse auf dem Boden behalten. Wir haben aber einen Lauf. Selbst wenn wir - wie heute - versuchen zu verlieren, schaffen wir es nicht (lacht). Die Ausfälle (von Fabian Schär und Stephan Lichtsteiner im Achtelfinal - Anm. d. Red.) sind schade. Es waren unnötige Fouls. Aber wir haben ein breites Kader. Ich habe volles Vertrauen in meine 23 Männer."

  

Yann Sommer (Torhüter):

«Natürlich nerve ich mich über das 2:2. Ich hatte die richtige Ecke, dann hörte ich die Latte und spürte den Kopf. So ein Tor nervt natürlich kolossal. Aber über allem steht natürlich, dass wir uns für den Achtelfinal qualifiziert haben. Wir waren zwar über die meisten Phasen des Spiels nicht wirklich gut. Deshalb müssen wir sicher noch ein paar Dinge korrigieren. In allen drei Spielen verschliefen wir die Startphase. Wir standen zu weit weg vom Gegner, kamen nicht in die Zweikämpfe. Wir gingen nicht genug konzentriert auf den Platz. Diesen Punkt müssen wir im Achtelfinal korrigieren, denn jetzt geht es um die Wurst.»

  

WM 2018: Schweiz 2:2 Costa Rica