Challenge League
Drei Punkte als Geburtstags-Geschenk für Ciriaco Sforza

Erleichterung pur beim FC Wohlen und dessen neuem Trainer Ciriaco Sforza (wird am Sonntag 44-jährig). Der Tabellenletzte der Challenge League gewann gegen Winterthur aus einer gesicherten Defensive heraus mit 1:0.

Ruedi Burkart
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Siegtorschütze Simone Rapp

Siegtorschütze Simone Rapp

Aargauer Zeitung

Das Tor des Spiels erzielte Simone Rapp nach Vorlage von Joao Paiva per Kopf nach 64 Minuten. Wohlens zweiter Sieg der Saison vor 850 Zuschauern geht in Ordnung, die Freiämter taten mehr für den Erfolg.

Die Partie begann so wie man sich das auf Wohler Seite vorgestellt hatte. Trainer Ciriaco Sforza gab gleich von der ersten Minute weg den Ton an, dirigierte sein Team von der Seitenlinie her lautstark. In den ersten 30 Minuten merkte man den Freiämtern den fehlenden Spielrhytmus nach zwei Wochen Pause an. Winterthur hatte mehr vom Spiel. „Wir haben gewusst, dass wir erst ins Spiel finden müssen", so ein hochzufriedener Sforza nach dem Abpfiff. Doch dann stimmte alles. Sforza: „Wir haben zu null gespielt und drei Punkte geholt. Darauf lässt sich aufbauen."

Nach Ablauf der ersten halben Stunde scheiterte Rapp aus halblinker Position erst an Winterthurs Goalie Studer, dann verzog er den Nachschuss knapp. Mit der Zeit entwickelten die Freiämter mehr Zug auf das Tor von Winterthur. Sekunden vor dem Pausenpfiff hätte FCW-Stürmer Paiva nach einem Rencontre mit Baumann an der Strafraumgrenze gerne einen Penalty zugesprochen erhalten, Ref Schnyder liess jedoch weiterlaufen.

Nach dem Seitenwechsel klappt das Spiel von hinten heraus immer besser. Plötzlich erspielen sich die Freiämter beste Möglichkeiten. Ramizi (47./49.) scheitert zweimal, ehe das 1:0 fällt. Paivas Energieanfall im Mittelfeld, sein gewonnener Zweikampf, seine herrliche Flanke von rechts in den Strafraum - und Rapps unwiderstehlicher Kopfball zum 1:0 (64.). Winterthurs Reaktion? Lange Zeit keine. Erst in der Schlussphase gerieten die Gastgeber nochmals unter Druck. Doch mit einem untadeligen Goalie Tahiraj zwischen den Pfosten blieben die drei Punkte im Dorf. In der Nachspielzeit sah Kakoko noch die „Ampelkarte".

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