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«Diktator Blatter»: Englische Presse vergleicht Fifa-Boss mit Gaddafi

(screenshot: thesun.co.uk)

Blatter wird mit Gaddafi verglichen

(screenshot: thesun.co.uk)

Der Fifa-Skandal nimmt bösartige Formen an für Blatter: Die englische Boulevard-Zeitung «The Sun» vergleicht Fifa-Boss Blatter mit Muammar Gaddafi. Auch Blatter klammere sich an die Macht wie der libysche Diktator.

Englands Verbandschef David Bernstein meldete sich heute Morgen am Fifa-Kongress zu Wort und forderte umgehend, die Wahl des Fifa-Präsidenten zu verschieben. Doch England bekam eine Abfuhr – mit 172:17 Stimmen hat der Kongress entschieden, dass die Wahl heute stattfindet.

Das wollen die Engländer nicht einfach so hinnehmen. Ohnehin ist die englische Presse nicht gut auf Blatter und die Fifa zu sprechen. Für sie ist der mächtigste Schweizer seit längerem nicht mehr tragbar. Die Online-Ausgabe der Zeitung «The Sun» verglich nach der heutigen Schlappe Englands Sepp Blatter mit Libyens Diktator Muammar Gaddafi. «Blatter wird sich heute einmal mehr an die Macht klammern, obwohl sein Regime zusammenfällt – so wie bei Libyens Diktator Muammar Gaddafi», schreibt die Boulevard-Zeitung.

Fifa auferlegt englischen Journalisten Hausverbot

Kaum welche Journalisten recherchieren zum Thema Fifa derart intensiv wie die englischen. Das mag der Welt-Fussballverband nicht schmecken. Kein Wunder, dass mehreren englischen Journalisten nach kritischen Fragen und Berichten Hausverbot im Fifa-Zentrum in Zürich auferlegt wurde. «Ich will mich nicht mit Leuten unterhalten, die versuchen, Probleme zu kreieren, die eigentlich gar keine sind», sagte Blatter an der Pressekonferenz am Montag auf kritische Fragen von Journalisten. (sha)

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