Diego Maradona
Diego Mar-Oh-dona: «Meine Spieler sind Monster»

Für sie würde er töten. Sagt er. Und meint es todernst. Argentiniens Trainer Diego Maradona ist bekannt für seine Egozentrik. Seine kriegerischen Sprüche hauen aber auch den stärksten Mann um...

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Keystone

«Meine 23 Männer sind Monster, Krieger, nennt sie wie ihr wollt. Denn ich sterbe mit ihnen.» So tönte Maradona vor dem Spiel gegen Nigeria. Danach setzt Maradona in einem Radio-Interview noch einen drauf: «Für diese 23 Spieler töte ich. Ich töte für sie. Damit habe ich überhaupt kein Problem. Und das werde ich ihnen auch ins Gesicht sagen.»

Maradona führte als Spieler-Genie die Argentinier 1986 zum Titel (3:2 gegen Deutschland) und 1990 ins Finale (0:1 gegen uns). Was schafft er als Trainer?

Er sagt: «Wir wollen ganz Argentinien in einen Feier-Rausch versetzen. Denn unser Volk hat das verdient. Aber wenn man auf ein Spielfeld geht, zählt nichts mehr. Keiner schenkt dir was. Das Trikot ist nichts wert. Du musst es dir verdienen.»
Seit zwei Wochen bereiten sich die Stars wie Messi, Mascherano und Demichelis in Pretoria vor.
Maradona: «Wir sind eine unglaubliche Einheit, wie ich sie als Spieler nie erlebt habe. Wir haben uns versprochen, sieben Spiele zu absolvieren.» Also ins Finale einzuziehen.

Maradonas Herz schlägt klar für Messi. Vor dem Spiel gegen die Griechen sagte er, er habe überlegt ihn zu schonen, hat er doch 73 Spiele in den Knochen. Er wünsche sich von ganzem Herzen, dass Messi der beste Spieler aller Zeiten wird. Argentinien ist ein Rolls Royce und Messi der Fahrer.»

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