FC Basel
Die Räume des Gegners ausgenutzt und so die ersten drei Punkte in dieser Saison abgestaubt

Nach dem das erste Saisonspiel gegen den YF Juventus aus Zürich verloren ging konnte sich der FC Basel U21 bei den Altersgenossen des FC Sion mit 4:2 (4:2) durchsetzen. Captain Yves Kaiser trifft gleich doppelt.

Alan Heckel
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Für die U21-Mannschaft des FC Basel gab es gegen Sion die ersten drei Punkte in dieser Saison

Für die U21-Mannschaft des FC Basel gab es gegen Sion die ersten drei Punkte in dieser Saison

Uwe Zinke

Nach der 0:1-Heimniederlage gegen YF Juventus zum Auftakt der Promotion-League-Saison missriet dem Nachwuchs des FC Basel in Martigny beim FC Sion U21 der Start in die Partie. Denn bereits nach sieben Minuten schloss Ishmael Yartey einen Konter des Heimteams erfolgreich ab. „Da haben wir komisch ausgesehen. So ein Tor nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung dürfen wir eigentlich nicht kriegen“, lautete der Kommentar Arjan Peços zu dieser Szene.

Deutlich mehr gefallen hatte dem neuen FCB-U21-Trainer die Reaktion, die sein Team im Anschluss zeigte – und zwischen der 24. und 37. Minute gleich viermal ins gegnerische Gehäuse traf. „Ich habe viele starke Aktionen gesehen!“

Gleich viermal trafen die Spieler des FC Basel U21 innerhalb von 13 Minuten.

Gleich viermal trafen die Spieler des FC Basel U21 innerhalb von 13 Minuten.

Philipp Kämpf

Die schönste war wohl das 2:4 durch Yves Kaiser, der die Sittener Hoffnung nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer dämpfte. Der Captain der Rotblauen pfefferte den Ball aus wenigen Metern volley in die Maschen, nachdem Sergei Eremenko einen Corner Raoul Petrettas mit der Hacke verlängert hatte. „Schön, dass wir auch nach einem Standard erfolgreich waren“, freute sich Peço.

Vorsprung gut verwaltet

Nach dem Seitenwechsel zollten die Teams den Temperaturen Tribut, was den Gästen durchaus entgegen kam. Sie überliessen Sion das Spiel, verwalteten den Vorsprung geschickt und konnten am Ende die ersten drei Punkte 2017/18 bejubeln.

Die Hereinnahme von Mattia Celant, der nach einem Missverständnis in der Walliser Abwehr das 1:3 besorgte (33.), und die Umpositionierung Eremenkos ins Sturmzentrum waren zwei Faktoren, die mitentscheidend für den Basler Steigerung in der Offensive waren. „Allerdings boten die Sittener uns auch viel mehr Räume, als es YF Juventus getan hatte“, gab Arjan Peço zu und war froh, dass seine Equipe daraus Profit ziehen konnte. „Dieser Sieg war enorm wichtig!“

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