Alle seine Spieler hätten grosse Lust, sich in die Geschichtsbücher des Weltfussfalls einzutragen, sagte Sabri Lamouchi, der französische Nationalcoach der Elfenbeinküste, vor dem heutigen Match gegen Griechenland, in dem die Ivorer bei ihrer dritten WM-Teilnahme (nach 2006 und 2010) ihren erstmaligen Vorstoss in die K.o.-Phase aus eigener Kraft sicherstellen können.

Die ganze Mannschaft sei in Gedanken auch bei Yaya und Kolo Touré, deren Bruder Ibrahim unerwartet gestorben ist. "Wir werden aber auch für die vielen Menschen spielen, die bei den Überschwemmungen in der Elfenbeinküste ums Leben gekommen sind", sagte Lamouchi vor den Medien. "Wir haben die Möglichkeit, diese tragischen Ereignisse ein wenig vergessen zu machen."

Ob Superstar Didier Drogba diesmal - im Unterschied zu den Spielen gegen Japan (2:1) und Kolumbien (1:2) - in der Startformation stehen werde, dazu wollte Sabri Lamouchi nicht explizit Stellung nehmen. Ausweichend sagte er: "Ich kann auf meine 23 Spieler voll abstellen. Wir hatten eine Vorbereitung von 40 Tagen und zwei Jahre gemeinsame Arbeit allgemein. Ich musste in dieser Zeit keine einzige Busse verhängen, die Spieler haben sich alle wie grosse Profis verhalten. Sie haben sich vorbereitet, wie man es für ein grosses Turnier tun muss. Sie wollen für die Elfenbeinküste und die ganze Bevölkerung spielen. Die Zuversicht, die mir meine Spieler geben, macht mich sehr glücklich."

Hoch zufrieden war Lamouchi bislang mit den feinen Darbietungen von Gervinho: "Er hat beide Male wirklich ganz vorzüglich gespielt. Er ist ein Spieler, der jederzeit den Unterschied ausmachen kann."