Galatasaray siegt

Der Neubeginn eines Tradtionsturniers - das war der 52. Uhrencup

Der Pokal in türkischer Hand: Galatasaray gewinnt den Uhrencup 2016.

Der Pokal in türkischer Hand: Galatasaray gewinnt den Uhrencup 2016.

Mit dem Finalspiel zwischen Galatasaray Istanbul und Young Boys ging der erste «neue» Uhrencup zu Ende. Zum ersten Mal seit 2013 gab es wieder vier Spieltage. Neu war auch die Kombination von Grenchen und Biel als Spielorte. Ein Fazit.

Vor allem dank der ausverkauften Tissot-Arena am Sonntag beim stimmungsreichen und friedlichen Spiel zwischen Galatasaray Istanbul und dem FC Zürich sowie dem geglückten Eröffnungsmatch YB – Borussia Mönchengladbach in Grenchen ziehen die Verantwortlichen eine überwiegend positive Bilanz.

Insgesamt verfolgten etwas mehr als 15‘000 Fans die vier Spiele in den Stadien in Biel und in Grenchen. Während die Spiele von Galatasaray Istanbul in Biel und das Eröffnungsspiel zwischen dem BSC Young Boys und Borussia Mönchengladbach in Grenchen gut bis sehr gut besucht waren, war der Publikumsaufmarsch beim ersten Spiel in Biel zwischen dem FC Zürich und Borussia Mönchengladbach eher bescheiden. Trotzdem zeigt sich Co-Veranstalter Simon Laager in einer ersten Einschätzung zufrieden: «Das gut besuchte Eröffnungsspiel zeigt, dass der Uhrencup in Grenchen immer noch stark verwurzelt ist. Die Tatsachen, dass der Uhrencup in der Tissot-Arena einen neuen Stadionrekord aufgestellt hat, die Teams jeweils in Bestbesetzung antraten und die vier Spiele allesamt attraktiv waren und absolut friedlich über die Bühne gingen, freut uns sehr.»

Internationale Topstars und ausgeglichene Spiele
Auch sportlich lässt sich das Resultat des diesjährigen Uhrencups sehen. Die Spiele waren grösstenteils ausgeglichen, jedes Team sammelte Punkte. Für die positiven Überraschungen aus Schweizer Sicht sorgte der FC Zürich mit dem 2:1-Sieg über Borussia Mönchengladbach und der BSC Young Boys mit dem Unentschieden im Schlussspiel gegen Turniersieger Galatasaray Istanbul. Bei Galatasaray waren die Topstars Wesley Sneijder und Hamit Altintop bei beiden Spielen im Einsatz, zuvor setzte auch Borussia Mönchengladbach seine Stars ein und gab Kramer, Elvedi und Raffael Einsatzzeit am Uhrencup.

Doppelspielort als Herausforderung
Während sich die Kombination Grenchen und Biel in Bezug auf die Zuschauerzahlen ausgezahlt hat, war der Mehraufwand für die Organisatoren beträchtlich: «Fast alle Mitglieder des Organisationskomittees arbeiten ehrenamtlich für den Uhrencup. Das Turnier an zwei Spielorten auszutragen war eine organisatorische Herausforderung. Wir haben unsere ersten Erfahrungen mit diesem Format gesammelt, einige Abläufe können noch optimiert werden. Trotz dieser zusätzlichen Schwierigkeit haben die OK-Mitglieder und alle freiwilligen Helfer eindrückliche Arbeit geleistet» analysiert Laager. Die Verantwortlichen werden in den nächsten Wochen die Ausgabe 2016 analysieren, rasch möglichst das Datum für 2017 festlegen und die Gespräche mit ersten Teams aufnehmen.

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