Wahnsinnig geliebt hat Cristiano Ronaldo die Schule nie. Spass machten ihm nur die Pausen, in denen er mit seinen Freunden Fussball spielen konnte. Seiner Mutter hatte er immer erzählt, dass er keine Hausaufgaben hätte, damit er gleich nach Schulschluss weiter kicken konnte.

Irgendwann begann er sogar damit, den Unterricht zu schwänzen. Seine Mutter Maria Dolores liess es ihm durchgehen. Alles halb so wild. Er sollte ja sowieso Fussballprofi werden.

Wechsel an Jugend-Akademie von Sporting Lissabon

Nach Klein-Ronaldos Wechsel in die Jugend-Akademie von Sporting Lissabon besuchte er dort eine Schule, fand sehr schnell Freunde und war beliebt. Trotz seiner noch etwas verhaltenen Art und seinem speziellen Madeira-Akzent, für den man die Inselbewohner auf dem portugiesischen Festland immer auslacht.

Ronaldo kam mit den Lachern klar, schliesslich waren es seine Freunde, die Sprüche machten. Als es jedoch eines Tages einer seiner Lehrer wagte, ihn ob seines Akzentes vor der ganzen Klasse bloss zu stellen und aufzuziehen, tickte der damals 14-Jährige komplett aus.

Ausschluss aus Schule

Er griff nach seinem Stuhl und schleuderte ihn gegen seinen Lehrer. Dieser Eklat führte zu Ronaldos Ausschluss aus der Schule. Und was tat seine Mutter? Sie liess es ihm durchgehen und ermutigte ihn, nun all seine Energie für seine Fussball-Karriere aufzuwenden. Es war der Anfang der grossen Laufbahn.