Super League

Der FCL verzichtet (noch) auf den Rizzo-Effekt

Bei weiteren Niederlagen dürfte auch einiges auf Luzern-Coach Fabio Celestini zukommen

Bei weiteren Niederlagen dürfte auch einiges auf Luzern-Coach Fabio Celestini zukommen

Am Samstagabend (19.00 Uhr) kommt es im Letzigrund zum Duell zwischen dem FC Zürich und dem FC Luzern. Es ist das Duell zweier unterschiedlicher Konzepte.

Trotz Corona-Fällen in beiden Teams - beim FCZ sind zwei Profis positiv getestet worden, im FCL einer - kann die Partie wie geplant stattfinden. Nachdem beide Teams einen schwachen Start in die Saison erwischt haben, konnten die Zürcher den Negativtrend zuletzt stoppen. Das Mittel zum Turnaround war beim FCZ die Entlassung von Trainer Ludovic Magnin. Unter Massimo Rizzo, der die Zürcher bis auf Weiteres trainieren soll, überzeugte der FCZ in zwei Spielen mit neuer Stabilität und dem Punktemaximum.

Rizzo machte aus den Zürchern, die unter Magnin stets eine Wundertüte waren, binnen weniger Tage eine schwer zu schlagende, wenn auch nicht sonderlich fesselnd spielende Mannschaft. In eine andere Richtung schlug das Pendel zuletzt unter Fabio Celestini. Die Luzerner versuchten mit spielerischen Mitteln zum Erfolg zu kommen, geklappt hat es noch nicht. Dass die Mannschaft erst mit dem Beginn der Saison fertig zusammengestellt wurde, wird auf dem Platz zuweilen offensichtlich. Darin liegt womöglich das Glück von Trainer Celestini. Der FCL zeigt sich mit dem Trainer geduldiger, weil die Mannschaft sich erst noch finden muss.

Übersicht der Spiele:

Zürich - Luzern (Duelle der letzten Saison: 0:0, 3:0, 2:3, 1:2). - Samstag, 19.00 Uhr. - SR Fähndrich. - Absenzen: Britto, Rohner (verletzt), Janjicic (krank); Binous, Burch, Owusu, Schwegler (verletzt). - Fraglich: -; Alabi, Grether, Schürpf. - Statistik: Der Trainerwechsel von Ludovic Magnin zu Massimo Rizzo hat den FC Zürich belebt. Die beiden Spiele unter dem vormaligen Assistenten und Nachwuchs-Coach der Zürcher wurden siegreich gestaltet, nachdem die Mannschaft zuvor unter Magnin seit Anfang Juli in der Meisterschaft kein Spiel mehr gewonnen hatte. Noch immer ohne Sieg steht Fabio Celestinis FC Luzern da. Die Transferoffensive in der Saisonpause hat bei zwei Punkten aus fünf Spielen noch nicht gefruchtet.

Lausanne-Sport - Lugano. - Samstag, 19.00 Uhr. - SR Horisberger. - Absenzen: Kukuruzovic (gesperrt), Barès, Falk, Monteiro, Nanizayamo, Schmidt, Thomas, Zohouri (verletzt), Lukembila, Turkes (krank); Ardaiz, Selasi (verletzt), Bottani (krank), Sabbatini (Quarantäne). - Statistik: Neben Leader und Meister YB sind nur noch zwei Super-League-Teams in dieser Saison ohne Niederlage: Lausanne und Lugano. Der Waadtländer Aufsteiger war in dieser Saison besonders im eigenen Stadion gut im Schuss. Zum Saisonauftakt entschied das Team von Giorgio Contini das wichtige Derby gegen Servette für sich, Anfang Oktober deklassierte der Aufsteiger den FCZ auf der Pontaise gleich mit 4:0. Das Verfolgerduell des Tabellen-Dritten gegen den -Vierten ist für beide Teams ein Neustart. Sowohl Lugano als auch Lausanne hatten nach Corona-Fällen in der Mannschaft zuletzt pausieren müssen.

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