Schweizer Cup
Der FCB muss ohne Steffen und Hoegh nach Tuggen reisen

Am Mittwoch um 19.30 Uhr gastiert der FC Basel im Cup-Achtelfinal beim FC Tuggen. Gegen das Team aus der Promotion League muss Fischer sicher auf Renato Steffen und Daniel Hoegh verzichten. Ausserdem werden diverse weitere Spieler eine Pause bekommen.

Céline Feller
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In der letzten Cup-Runde gegen Zug erzielte Daniel Hoegh noch das entscheidende 1:0, gegen Tuggen muss er krankheitshalber passen.

In der letzten Cup-Runde gegen Zug erzielte Daniel Hoegh noch das entscheidende 1:0, gegen Tuggen muss er krankheitshalber passen.

Keystone

Drei Spiele in acht Tagen – das zerrt an den Kräften. Auch beim FC Basel und seinem breiten Kader. Vor allem dann, wenn alle Spiele auswärts stattfinden. Und auch noch zwei Spieler krankheitshalber ausfallen und einige andere mit Blessuren zu kämpfen haben. «Es ist so, dass die Reisestrapazen in den letzten Tagen Energie gekostet haben, ja», sagte denn auch Urs Fischer.

Für den FCB-Coach und sein Team ging es letzte Woche nach Paris, am Wochenende nach Lugano und morgen Mittwoch steht der Cup-Achtelfinal gegen den FC Tuggen an. Ein Spiel, in dem Fischer mit Sicherheit auf Daniel Hoegh und Renato Steffen verzichten muss. Beide liegen krank im Bett. «Es hat sie relativ heftig erwischt.»

Dazu kommen, so Fischer, diverse Spieler, die mit Müdigkeit zu kämpfen haben. «Angesichts dessen, dass das Programm nicht leichter wird, werden wir dem Rechnung tragen. Es wird den einen oder anderen Wechsel geben.» Komplett durchwechseln, wie Fischer dies gegen Zug im letzten Cupspiel getan hat, wird der FCB-Trainer aber nicht. Daraus habe er seine Lehren gezogen. «Wenn man elf neue Spieler auf den Platz schickt, dann fehlen sämtliche Automatismen, das ist auch für die Spieler nicht toll.»

Pause für Vaclik

Sicher ist, dass Tomas Vaclik wie gewohnt im Cup eine Pause bekommen wird. Germano Vailati, der in den ersten beiden Cuprunden im Tor stand, sowie Djordje Nikolic werden im Aufgebot stehen. Trotz der diversen Wechsel werde gegen das Team aus der Promotion League aber «eine gute und erfahrene Mannschaft auf dem Platz stehen».

Mehr Details wollte Fischer nicht verraten. Für ihn ist aber klar, dass der FCB im Spiel gegen das unterklassige Tuggen nur verlieren kann. Gegen Rapperswil und Zug habe man gesehen, wie gefährlich solche Spiele sind. Beide endeten mit einem knappen 1:0, beide waren bis zur letzten Sekunde spannend, weil der haushohe Favorit es nicht schaffte, eine frühere Entscheidung herbei zu führen. «Wir sind gewarnt. Dieses Mal müssen wir eine andere Leistung an den Tag legen. Es muss unser Anspruch sein, mit einer überzeugenden Leistung in die nächste Runde einzuziehen.»

Strafe für Fischer verständlich

Neben dem morgigen Spiel war auch noch die Strafe von 300 Franken Thema, die Fischer nach seinem Ausraster im Anschluss an die Partie gegen Lugano gestern kassierte. «Die Strafe ist verständlich. So etwas darf mir nicht passieren. Da muss ich mich besser im Griff haben.»

Und auch wenn die Sache für ihn mittlerweile gegessen sei, sei es für inakzeptabel, von einem gegnerischen Trainer derart beleidigt zu werden. Dies gehe für ihn zu weit.