FC Basel
Der FCB ist endlich wieder zurück aus St. Petersburg

Endlich. Nach über sieben Stunden Wartezeit verliess am Freitagabend die Maschine der Hamburg Airways den Flughafen von St. Petersburg mit dem FC Basel an Bord. Endlich ist der FCB zurück in Basel.

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Die FCB-Spieler sitzen am Flughafen von St. Petersburg fest.
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Die FCB-Spieler sitzen in der Abflugszone des Flughafens St. Petersburg fest.
Langeweile macht sich breit.
Mohamed Salah vertreibt sich die Zeit mit Musikhören.
Trotz langer Wartezeit haben Joo-Ho Park und Gilles Yapi ihre gute Laune nicht verloren.
Die FCB-Spieler vertreiben sich die Zeit am Bildschirm.

Die FCB-Spieler sitzen am Flughafen von St. Petersburg fest.

Keystone

Nach über sieben Stunden Wartezeit folgte die erlösende Nachricht: Der FCB samt Fans und Journalisten konnte am Freitagabend die Heimreise von St. Petersburg nach Basel antreten. Die Maschine der Hamburg Airways landete gegen 22 Uhr Schweizer Zeit auf dem Airport Basel-Mulhouse.

Am Vormittag hob das Flugzeug planmässig ab. Doch wegen technischer Probleme - die Fahrwerke liessen sich nicht einfahren - musste der Pilot wieder umdrehen und in St. Petersburg notlanden. Dort dann verkam die Warterei zur Tortur.

Als nach mehreren Stunden endlich die Ersatzmaschine aus Deutschland eingetroffen war, ergab sich ein neues Problem: Die Besatzung im angereisten Flugzeug verfügte über keine gültigen Visa-Papiere und durfte Russland somit nicht wieder verlassen.

Die Klubleitung des FCB und Angestellte des Reiseveranstalters versuchten zu vermitteln und zogen dazu sogar das Schweizerische Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA bei.

Angeblich soll sich auch der Schweizer Botschafter in Russland eingeschaltet haben.

Während des Wartens wurde in Nyon der Viertelfinal-Gegner des FCB gezogen: Rotblau trifft in der Runde der letzten Acht auf Tottenham Hotspur und somit auf einen englischen Topklub.

Die Spieler verfolgten die Auslosung am Flughafen auf ihren Laptops und jubelten, als die «Spurs» gezogen wurden. «Das ist ein Super-Los, in England zu spielen ist für jeden Spieler ein Traum», sagte Captain Marco Streller.

Die Freude über den attraktiven Gegner vermochte die Laune der Basler kurzzeitig etwas zu bessern. Doch als sich auch zwei Stunden danach weiterhin nichts tat, kippte sie wieder ins Negative.

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