Super League

Der FCB beklagt fünf Ausfälle vor dem Spiel gegen das «angeschossene Tier» GC

Im letzten Spiel konnte der FC Basel gegen GC 3:1 gewinnen. Daniel Hoegh, hier links im Bild, wird beim zweiten Aufeinandertreffen der Saison krankheitsbedingt aber nicht mittun können.

Im letzten Spiel konnte der FC Basel gegen GC 3:1 gewinnen. Daniel Hoegh, hier links im Bild, wird beim zweiten Aufeinandertreffen der Saison krankheitsbedingt aber nicht mittun können.

Der FC Basel absolviert morgen Samstag sein viertes Auswärtsspiel am Stück - dieses Mal bei GC. Auch wenn die Zürcher aktuell in einer schwierigen Phase sind, warnt FCB-Coach Urs Fischer vor dem Gegner.

Ein angeschossenes Tier ist immer gefährlich. So besagt es ein Sprichwort. Und so sagt es auch Urs Fischer. Denn der Trainer des FC Basel ist sich sicher, dass der morgige Gegner kein Kanonenfutter ist, auch wenn sich GC aktuell in einer Krise befindet. 

Mit 0:4 und 0:5 gingen die Zürcher in den letzten beiden Spielen unter, jeweils gegen YB. Zuerst in der Liga, dann im Cup. «Für GC gilt, dass sie nicht in einer guten Situation sind. Aber jetzt geht es gegen uns. Und auch in einer schlechten Phase sind ist es gegen uns immer etwas Anderes.» Schliesslich wolle jedes Team dem FCB wann immer möglich ein Bein stellen. 

Die eine Statistik, die für GC spricht

Und auch wenn sich die Mannschaft von Pierluigi Tami aktuell nicht von seiner besten Seite präsentiert, spricht eine Statistik für den morgigen FCB-Gegner. Zu Hause konnte GC in dieser Saison alle Spiele gewinnen. «Und ich glaube, wir spielen in Zürich, also müssen wir schon aufpassen», sagte Fischer. 

So sei diese Statistik natürlich auch ein Thema gewesen, welches er mit der Mannschaft besprochen habe. «Wir dürfen uns von den jüngsten Resultaten und der Auswärtsschwäche GCs nicht blenden lassen.» Fischer stelle sich daher auch keinesfalls die Frage nach der Höhe des Endresultats. «Wenn gewisse Leute das tun, ist das okay, aber ich sehe das ein wenig anders.»

Vielleicht auch deshalb, weil seine Mannschaft zuletzt nicht restlos überzeugen konnte. Der Auftritt gegen Paris war zwar gut, aber am Ende stand man ohne Punkte da. Gegen Luzern konnte man mit 3:0 gewinnen, aber eine Gala-Vorstellung war auch das nicht. Und dann waren da die beiden Auftritte gegen Thun und Lugano, in denen sich der FCB von seiner schlechten Seite präsentierte. 

Vorbild Tuggen 

Auch deshalb zieht nun Fischer das Cupspiel gegen Tuggen herbei, um seinen Spielern etwas klar zu machen. «Wir müssen wie am Mittwoch von der ersten Minute an bereit sein und wissen, um was es geht.» Gegen Tuggen wurde nach dem 4:0 zur Pause dann ein Gang herunter geschaltet. So war auch der Plan. «Gegen GC müssen wir das dann aber 90 Minuten durchziehen.»

Noch nicht mittun gegen GC können der rekonvaleszente Manuel Akanji und Kevin Bua, der sich am Mittwoch einen Muskelfaserriss zugezogen hatte. Ausserdem muss Fischer auch weiterhin auf Renato Steffen und Daniel Hoegh verzichten, die bereits im Cup aufgrund einer starken Grippe fehlten. Die beiden konnten seit Donnerstag zwar wieder leichtes Lauftraining absolvieren, die 13. Runde in der Super League kommt für sie aber noch zu früh.

Der nächste Grippe-Ausfall 

Ebenso passen muss Alexander Fransson, der am Mittwoch kurzfristig aus dem Kader gestrichen werden musste, weil auch er erkältet ist. Während Steffen und Hoegh im Hinblick auf das Champions-League-Spiel vom Dienstag gegen Paris «im Fahrplan» sind, wie Fischer sagt, muss bei Fransson abgewartet werden, ob er morgen Samstag ein leichtes Lauftraining absolvieren kann. 

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