FC Basel

Der FC Basel will in Belgien den Gruppensieg holen

Retter in der Not: Marco Streller nach seinem Tor zum 2:2 im Hinspiel gegen Genk.keystone

Retter in der Not: Marco Streller nach seinem Tor zum 2:2 im Hinspiel gegen Genk.keystone

Der FC Basel ist am Mittwoch Vormittag in Maastricht gelandet. Am Donnerstag kann er sich mit einem Sieg gegen Genk als Gruppenerster für die K.O.-Phase der Europa League qualifizieren. Ein Ziel, dass die FCB-Spieler durchaus für möglich halten.

Die Ausgangslage sei gut. «Wir haben alles in den eigenen Händen», sagt Fabian Schär am Mittwoch nach der Landung im verregneten Maastricht. Vom Flughafen in Maastricht reist die Mannschaft mit dem eigenen Bus nach Genk. Dort steht am Donnerstag in der Europa League das entscheidende Spiel gegen den KRC Genk an. Gewinnt der FCB gegen die Belgier, qualifiziert er sich als Gruppensieger für die K.O.-Phase der Europa League. Holt er ein Unentschieden, ist er sicher als Zweiter hinter Genk qualifiziert, weil die Direktbegegnungen im Vergleich mit Videoton für den FCB sprechen. Nur im Fall einer Niederlage muss der FCB ums Weiterkommen bangen, aber auch dann braucht Videoton in Lissabon gegen Sporting einen Sieg.

Darum will sich der FC Basel aber gar nicht erst kümmern. «Wir schauen nur auf uns», sagt Schär. Dabei sei es auch egal, ob der bereits qualifizierte KRC Genk mit der B-Mannschaft antrete, «wir wollen sie schlagen».

Mit Schär kam die Wende

Schär hat gute Erinnerungen an das Hinspiel gegen die Belgier vor genau zwei Monaten. Denkbar schlecht ging das Spiel zwar los. Nach 10 Minuten lag der FCB schon im Rückstand, in der Halbzeit stand es 0:2 und kurz nach Wiederanpfiff verletzte sich auch noch Abwehrchef Aleksandar Dragovic am Fussgelenk. Für ihn kam Schär. Und mit Schär kam die Wende. Der FCB startete eine Aufholjagd, holte sich am Ende dank zwei Treffern von Marco Streller ein im Nachhinein wertvolles 2:2.

Mittleweile tritt der FCB wieder mit einem anderen Gesicht auf, als noch im Oktober. «Wir haben uns gefangen, sind als Mannschaft wieder gefestigt», sagt Schärs Verteidiger-Kollege Markus Steinhöfer. Das widerspiegelt sich auch in der Tabelle der Super League. Der FCB überwintert auf Platz zwei, nur vier Punkte hinter GC. Entsprechend selbstbewusst tönen die Ansagen vor dem entscheidenden Spiel der Europa League: «Es muss unser Anspruch sein, Genk zu schlagen – auch auswärts», sagt Steinhöfer. Das Hauptziel bleibe, international zu überwintern. «Aber wir wollen den ersten Platz.»

Träumen von Chelsea und Ajax?

In der K.O.-Phase der Europa League würden dann wieder namhafte Gegner auf den FCB warten. Ajax ist gestern aus der Champions League ausgeschieden, heute droht dasselbe Schicksal auch Celtic Glasgow und Chelsea oder Juventus Turin. Davon wollen Steinhöfer und Co. noch nichts wissen. «Das ist uns egal. Wir müssen uns zuerst qualifzieren.» Am liebsten zuoberst in der Tabelle.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1