Der FC Basel hat einen Lauf. Fünf Spiele sind in der Super League absolviert, fünfmal konnten die Basler gewinnen und stehen daher mit dem Punktemaximum unangefochten an der Tabellenspitze. 

Aber mit dem 4:1-Sieg im letzten Spiel gegen den FC Lugano vom vergangenen Samstag hat der FCB nicht nur drei weitere Punkte auf dem Weg zu Titel Nummer 20 geholt, sondern auch noch einen weiteren Meilenstein erreicht. Als erstes Team seit der Ligareform 2003 hat der FCB die 1000-Punkte-Marke geknackt. Zu verdanken hat das der FCB 299 Siegen und 103 Unentschieden in den letzten 13 Jahren. 

Die Basler holen sich diesen Rekord – wie so oft – mit einem gewaltigen Vorsprung:
Der nächste Verfolger, die Berner Young Boys, kommt auf 816 Punkte. Der FC Zürich auf Platz drei hat bislang 736 Punkte gesammelt, wobei für die Zürcher nach dem Abstieg in die Challenge League vorerst keine weiteren dazu kommen werden. 

Die zweite 1000er-Marke in diesem Jahr 

Der bemerkenswerte Rekord, den der FCB am Samstag geknackt hat, ist aber nicht der erste in diesem Jahr: Schon im April im Klassiker gegen den FCZ erzielte Birkir Bjarnason das 1000. Super-League-Tor für den FCB. Auch dort waren die Basler die erste Schweizer Mannschaft, der das gelang. 

Doch in einem Punkt muss sich der FCB mit dem zweiten Platz begnügen: In der ewigen Tabelle der höchsten Schweizer Spielklasse – also jener, die seit der Gründung 1933 alle gesammelten Punkte addiert – steht GC an der Spitze. Der Rekordmeister konnte in den letzten 83 Jahren insgesamt 3011 Punkte sammeln, die Basler kommen dort auf 2562 Punkte. 

Die Grasshoppers hatten dafür aber im Vergleich mit den Baslern mit insgesamt 81 Saisons ganze acht Spielzeiten mehr als der FCB, der «nur» 73 Jahre in der höchsten Schweizer Liga spielte.