a-z.ch

Das waren die besten Torhüter an den letzten Weltmeisterschaften

Das waren die besten Golies

Das waren die besten Golie

Von Lehmann über Zuberbühler. Das waren die besten Torhüter an einer Weltmeisterschaft.

Ein Torhüter in Weltklasse-Form ist für jeden Nationaltrainer an Weltmeisterschaften Gold wert. Übersteht ein Team auch nach einem katastrophalen Spiel dank dem Goalie ein Penaltyschiessen, liegt für die Mannschaft an der WM viel drin - auch der Titel. Jetzt zeigt «a-z.ch» im Vorfeld der WM 2010, welche Torhüter seine Nationalmannschaft an Weltmeisterschaften zu heldenhaften Siegen führten.

Vasilije Mustur

Pascal Zuberbühler:

Jahrelange erlitten die meisten Schweizer Fans nach einem Rückpass an Torhüter Pascal Zuberbühler aus Angst vor einem monumentalen Aussetzer beinahe einen Herzinfarkt. Während der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland belehrte der Schweizer Keeper allerdings alle Kritiker eines Besseren. In den Gruppenspielen gegen Frankreich, Togo und Südkorea liess Zuberbühler keinen einzigen Treffer zu und hielt seinen Kasten auch während der regulären Spielzeit im Achtelfinal-Spiel gegen die Ukraine sauber. Zudem parierte der grossgewachsene Thurgauer den ersten Penalty von Andrij Schewtschenko im Stile eines Weltklasse-Torhüters.Unglücklicherweise schied die Schweiz trotzdem aus.

Oliver Kahn:

Der Deutsche Torhüter ist schon heute dank seinen unglaublichen Paraden eine lebende Torhüterlegende. Zurecht: Während der Weltmeisterschaft 2002 in Südkorea und Japan führte Kahn das Deutsche Team mit seinen Paraden praktisch im Alleingang in den Final. Darüber hinaus zeigte Kahn seine Qualitäten bereits im Champions Leagua Final 2001 in Mailand, als er im Penaltyschiessen die Penaltyschützen von Valencia zur Verzweiflung trieb.

Jens Lehmann:

Vor der Weltmeisterschaft im eigenen Land stritten sich Lehmann und Kahn um die Nummer 1 im Tor der Deutschen Nationalmannschaft. Lehmann entschied das Duell für sich und zahlte dem damaligen Nati-Trainer Jürgen Klinsmann das Vertrauen zurück. So hielt Lehmann während dem Elfmeterschiessen im Viertelfinal gegen Argentinien zwei Elfer - und überraschte die Fans im Stadion und vor den Bildschirmen vor allem mit seinem legendären Spickzettel. Darauf las Lehmann vor dem Penalty jeweils ab, in welche Ecke der Argentinier wahrscheinlich hinschiessen wird.

Sergio Goycoechea:

Vor dem Turnier kannte ihn niemand. Doch Sergio Goycoechea ging nach der Weltmeisterschaft in Italien als Penaltyschreck in die Fussball-Geschichte ein. Bereits im Viertelfinal verdankte Argentinien die Halbfinal-Qualifikation Goycoechia - als dieser im Penaltyschiessen gegen das ehemalige Jugoslawien zwei Elfer hielt. Damit nicht genug: Nur mit Glück konnte sich Argentinien im Halbfinal gegen Italien in das Penaltyschiessen retten. Und dort wuchs der Gaucho wieder über sich hinaus, parierte zwei Elfmeter der Italiener und verschaffte dem Team die Final-Qualifikation.

Ricardo:

An der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland traf England in der Ko-Phase auf Portugal. Im Penaltyschiessen avancierte dann der portugiesische Torwart Ricardo zum Helden, als dieser einen Schuss der Engländer nach dem anderen hielt und sein Team in den Halbfinal führte.

Meistgesehen

Artboard 1