Schweizer Nati
Das sind die Noten der Nati-Spieler nach dem 2:1-Sieg gegen Österreich

Die Schweizer Nati ist das einzige Team, das Österreich im Jahr 2015 besiegen kann. Die Einzelkritik nach dem 2:1-Sieg.

Etienne Wuillemin, Wien
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Die Schweizer Nati schlägt Österreich in einem Testspiel 2:1.

Die Schweizer Nati schlägt Österreich in einem Testspiel 2:1.

Keystone

Yann Sommer, Note 5

Yann Sommer, Note 5

Yann Sommer, Note 5

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Mehr gefordert als Bürki gegen die Slowakei. Nur ein Gegentor. Weil er einige gute Paraden zeigt. Und Sicherheit ausstrahlt. Als wollte er vor der EM ein Zeichen nach Europa senden: Seht her, es ist schwierig, mich zu bezwingen.

Johan Djourou, Note 4

Johan Djourou, Note 4

Johan Djourou, Note 4

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Manchmal herrscht in der Schweizer Abwehr etwas gar viel Panik. Manchmal etwas gar viel Verwirrung. Aber Djourou ist auch Teil einer Abwehr, die stets kompromisslos klärt und den Österreichern trotz optischer Überlegenheit kaum echte Torchancen zugesteht.

Timm Klose, Note 4

Timm Klose, Note 4

Timm Klose, Note 4

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Irgendwann hörte man auf zu zählen, die Anzahl Bälle, die Klose in den Wiener Nachthimmel drosch. Das sieht zwar nicht wirklich gediegen oder souverän aus – bannt aber die Gefahr effektiv. Es ist nicht das schlechteste Mittel in der aktuellen Situation.

François Moubandje, Note 3

François Moubandje, Note 3

François Moubandje, Note 3

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Er spielt, weil Rodriguez fehlt. Nur deswegen. Und spielt er so wie gestern und gegen die Slowakei, dann werden es nicht mehr viele Auftritte mehr werden im Schweizer Dress. Viele Fehlpässe. Hat Glück, dass die Angriffe der Österreicher häufig über Arnautovic laufen – und damit über jene Seite, die nicht Moubandje verteidigen muss.

Gökhan Inler, Note 4,5

Gökhan Inler, Note 4,5

Gökhan Inler, Note 4,5

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Erstmals wieder in der WM-Achtelfinal-Doppelsechs mit Behrami seit Petkovic Nationaltrainer ist. Erledigt seinen Job weitgehend souverän. Es ist nicht offensichtlich, dass ihm die Spielpraxis fehlt. Auch, weil er sich auf das Einfache konzentriert.

Valon Behrami, Note 5

Valon Behrami, Note 5

Valon Behrami, Note 5

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Steht er auf dem Platz, wirkt jeder im Team automatisch zehn Zentimeter grösser und breiter. Schreitet als Aggressivleader auch gegen Österreich voran. Einmal stoppt er Alaba spektakulär, so, dass leise Erinnerungen an sein grossartiges Tackling aufkommen, das den Sieg an der WM gegen Ecuador einleitete.

Xherdan Shaqiri, Note 4,5

Xherdan Shaqiri, Note 4,5

Xherdan Shaqiri, Note 4,5

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Es ist ein guter Abend für Xherdan Shaqiri. Natürlich, er dürfte mehr machen aus seiner Grosschance alleine vor dem Tor. Aber erstmals seit langem ist Shaqiri wieder hauptsächlich Fussballer und verzichtet auf allzu viel Gestik und Lamento. Leitet das Siegtor ein.

Admir Mehmedi, Note 4,5

Admir Mehmedi, Note 4,5

Admir Mehmedi, Note 4,5

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Noch nicht der starke Mehmedi der WM. Aber wieder auf dem Weg dazu. Seine Hereingabe ist es, die zum 2:1 führt. Und ist wird deutlich, dass er aus dem Offensiv-Quartett der Schweizer jener Spieler ist, der mit dem meisten Selbstvertrauen aus dem Kluballtag angereist ist. Weiter so!

Josip Drmic, Note 3

Josip Drmic, Note 3

Josip Drmic, Note 3

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Das Gegenteil von Mehmedi. Im Klub spielt er keine Rolle. Und das ist in jeder Aktion offensichtlich. Ist bemüht, läuft viel, aber es misslingen auch einige Pässe zu viel. Es bleibt dabei: Drmic ist derzeit als Joker am wertvollsten.

Haris Seferovic, Note 5,5

Haris Seferovic, Note 5,5

Haris Seferovic, Note 5,5

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Wer als Stürmer zwei Tore schiesst, hat seinen Job mehr als nur erledigt. Es sind zwei wunderbare Tore, die Seferovic erzielt. Erst zeigt er seinen guten Riecher nach Alabas (sic!) Fehler. Dann verwertet er im Stile eines eleganten Tänzers. Festigt die Hierarchie im Schweizer Sturm – mit ihm als Nummer eins.

Michael Lang, Note 4,5

Michael Lang, Note 4,5

Michael Lang, Note 4,5

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Springt nach 18 Minuten für den angeschlagenen Lichtsteiner ein. Tut das gut. Kann aber wegen der ständigen Beschäftigung durch Arnautovic kaum Einfluss auf die Offensive nehmen. Das hat an diesem Abend aber auch nicht erste Priorität.

Valentin Stocker, Note 3,5

Valentin Stocker, Note 3,5

Valentin Stocker, Note 3,5

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In der 60. Minute für Mehmedi eingewechselt. Spielt so, wie gegen die Slowakei, und eben meistens im Nationalteam: ohne viel Fortune und Durchschlagskraft.

Luca Zuffi, Note 4,5

Luca Zuffi, Note 4,5

Luca Zuffi, Note 4,5

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In der 60. Minute für Inler eingewechselt. Fügt sich nahtlos ein. Macht keinen Fehler und spielt seinen Part ruhig. Das Gefühl sagt: Er bringt sich in Stellung für eine Rolle, die bald ein bisschen prominenter sein könnte als derzeit.

Stephan Lichtsteiner, keine Bewertung

Musste nach 18 Minuten den Platz verlassen. Was einen auf der Tribüne sofort zum Nachdenken bringt – ist es wieder das Herz? Die ersten Diagnosen geben Entwarnung. Lichtsteiner hat muskuläre Probleme im Oberschenkel, die Auswechslung ist eine Vorsichtsmassnahme.

Fabian Lustenberger, keine Bewertung

In der 71. Minute für Drmic eingewechselt. Mitten in der Zeit, als sich die Schweizer kaum mehr befreien können. Hilft mit, den Vorsprung irgendwie über die Zeit zu retten. Zu kurz für eine Bewertung.

Eren Derdiyok, keine Bewertung

In der 76. Minute für Seferovic eingewechselt. Kann keinen Akzent mehr setzen. Zu kurz für eine Bewertung.

Silvan Widmer, keine Bewertung

In der 88. Minute für Shaqiri eingewechselt. Zu kurz für eine Bewertung.

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