Das sind die ersten Achtelfinal-Teilnehmer

Die ersten Achtelfinals lauten Uruguay - Südkorea und Argentinien - Mexiko. Sieger des letzten Spieltags der Gruppe A waren Uruguay und Mexiko, die beide weiterkommen. Uruguay dank dem 1:0-Erfolg im Direktduell als Gruppensieger.

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Erfrischendes Offensivspiel statt Ballgeschiebe

Erfrischendes Offensivspiel statt Ballgeschiebe

In der Gruppe B tat Argentinien gegen Griechenland beim 2:0 nicht viel mehr als nötig, um den zum Gruppensieg nötigen Punkt einzufahren. Für den Gruppensieg der Argentinier sorgten Martin Demichelis und Martin Palermo. Der Verteidiger von Bayern München köpfelte in der 77. Minute aufs griechische Tor. Der eigene Teamkollege Diego Milito wehrte den Ball zuerst ab, der Abpraller landete erneut bei Demichelis, der im zweiten Versuch das Tor erzielte. Team-Oldie Palermo (36), der erst in der 80. Minute eingewechselt worden war, erzielte kurz vor Schluss (89.) den zweiten Treffer. Damit beendete er nicht nur die WM der Griechen, sondern auch die Karriere von Otto Rehhagel (72) als Nationalcoach von «Hellas».

Gegenüber dem letzten Spiel gegen Südkorea (4:1) hatte Maradona seine Stammformation auf sieben Positionen verändert. In diesem «B-Team» ging Lionel Messi erstmals mit der Captain-Binde auf den Platz.

«Beton-Taktik» ging nicht auf

Schnell war klar, dass sich Argentinien nicht auf das Verwalten eines Unentschiedens beschränken wollte -- ganz im Gegensatz zu den Griechen, die mit der gewohnten «Beton-Taktik» von Rehhagel die Achtelfinals anstrebten. Auf griechische Chancen wartete man in der ersten Halbzeit daher vergeblich, der Ballbesitz (31:69) war klar zugunsten Argentiniens verteilt. Die Südamerikaner hatten auch die besseren Möglichkeiten: Kun Agüero und Juan Veron prüften in der 19. Minute Griechenlands Keeper Tzorvas, kurz vor der Pause hätten Maxi Rodriguez und Messi ebenfalls für die Führung sorgen können.

Südkorea qualifizierte sich erstmals ausserhalb des eigenen Landes für die WM-Achtelfinals. Den Asiaten, die in sechs von sieben Turnieren nach der Vorrunde ausgeschieden waren, genügte in Durban gegen Nigeria ein 2:2 zum Weiterkommen.

Südkorea schaffte nach 0:1-Rückstand die temporäre Wende, musste aber letztlich sehr froh sein, dass den Afrikanern nach dem 2:2-Penaltyausgleich (69. Yakubu) kein weiteres Tor mehr gelang. Ein Sieg hätte die «Super Eagles» eine Runde weitergebracht.

Mit Nigeria, dem durch Griechenlands Niederlage gegen Argentinien ein einziger Sieg zum Vorstoss in die Achtelfinals gereicht hätte, ist nach Gastgeber Südafrika und Kamerun (bereits nach dem zweiten Gruppenspiel) schon die Hälfte der sechs afrikanischen Teams ausgeschieden. Nigeria ereilte das Out nach der Gruppenphase zum zweiten Mal in Folge nach 2002 mit nur einem Punkt, der letzte Sieg der «Super Eagles» an einer WM liegt zwölf Jahre und nun neun Partien zurück. (si)

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