Warum ist diese EM so speziell?

Erstmals in der Geschichte der EM nehmen 24 Teams an der Endrunde teil. Es gibt sechs 4er-Gruppen. Die Schweiz spielt in der Gruppe A gegen Albanien (11.6.), Rumänien (15.6.) und Gastgeber Frankreich (19.6.).

Das grosse Quiz zur Euro 2016

Vom 10. Juni bis 10. Juli findet in Frankreich die Fussball-EM statt und Europameister wird natürlich die Schweiz. Aber nur, wenn Sie alle Fragen richtig beantworten.

Zum Aufwärmen: Wer startet als Titelverteidiger in das Turnier?

Die Schweiz natürlich. Wer sonst?

HOLLAND! Aber Moment, sind die überhaupt dabei?

Die, die schon 2012 als Titelverteidiger starteten: Spanien.

Sommermärchen: Es ist Deutschland!

Apropos Holland: Es fehlen noch zwei weitere ehemalige Europameister in diesem Jahr. Welche?

Ich weiss es: Deutschland und Griechenland!

Griechenland stimmt. Aber es fehlt auch Dänemark.

Das ist einfach: Lichtenstein und San Marino!

Es fehlt nur Holland. Ohne Holland, fahren wir zur EM!

Die Schweiz ist 2016 dabei. Die wievielte Endrunden-Teilnahme ist es?

Wir waren immer dabei!

Hauptsache mehr als Österreich: Die sind zum zweiten Mal dabei. Wir zum dritten Mal!

2008 waren wir wie Österreich Gastgeber. Also ist es auch die zweite Teilnahme!

Nein, nein, nein: Es ist die vierte Teilnahme!

Der Schweizer Johan Vonlanthen hält einen EM-Rekord. Welchen?

Er ist jüngster Torschütze der EM-Geschichte!

Wer ist Johan Vonlanthen?

Das ist doch der Rot-Sünder, der 2004 bereits nach einer Minute vom Platz flog.

Er war öfter an einer EM als jeder andere Spieler.

Zwischenfrage: Wie heisst das Maskottchen der Euro 2016?

Das kleine Männchen heisst Sarkozy!

Nein, nein: Goalix heisst der Glückliche!

Super einfach: Es ist SUPER VICTOR!

Das ist eine Fangfrage: Es gibt kein Maskottchen.

Zurück zum Fussball: Es nehmen so viele Teams wie noch nie an dieser EM teil. Wie viele?

Schweiz, Österreich, Italien, Spanien... Ach was, ich schätze: 18!

16 wie schon vor vier Jahren.

Es sind 42, ganz sicher sind es 42. Das habe ich gelesen.

Nicht übertreiben. Die Rekord-Teilnehmerzahl lautet 24.

Haben Sie das Bild der letzten Frage genau angeschaut? Dann wissen Sie die Antwort: Welches sind die Gruppen-Gegner der Schweiz?

Dieses Quiz hat Bilder?

Das weiss ich auch so: Albanien, Rumänien und Frankreich!

Die Gegner werden erst noch ausgelost.

Holland... Ah nein, die sind ja nicht dabei! Also: Frankreich, Spanien und Deutschland!

Dieses wunderbare Tor wurde im EM-Final 1988 geschossen. Von wem?

Dieses Tor hätte ich auch gemacht: Ich wars!

Orange Trikots? Holland? Dann ist es Arjen Robben!

Endlich kommt Holland gut weg: Es ist Marco van Basten!

Spielte Messi dann schon? Das kann nur Messi!

Michel Platini hält mit 9 Toren den EM-Rekord. Welche Spieler haben 2016 die besten Chancen, den Rekord zu brechen?

Ibrahimović, wer sonst! Okay: Ronaldo kann es auch...

Das können nur Messi und Ronaldo!

Messi ist ja gar nicht dabei: Es sind Drmic und Seferovic!

Es sind sicher zwei Spanier. Wie heissen die schon wieder?

Platini schoss 9 Tore in einem Turnier. Wie viele Tore erzielten die Schweizer bei drei EM-Endrunden insgesamt?

Wir hatten schon immer ein Stürmerproblem: Es sind null!

Hallo?!? Türkyilmaz, Frei, Streller: Wir haben mindestens 15!

Noch sind es erst 11. Aber 2016 kommt ja erst!

Leider besiegt uns Platini im Alleingang: Es sind erst 5 Tore.

Jetzt wird es schwierig: Tor oder nicht Tor?

Spaniens Iker Casillas hält den Ball.

Alves haut den Ball ins Lattenkreuz!

Falsch: Alves haut den Ball AN die Latte!

Der Ball geht an die Unterkante der Latte und rein.

Italien wurde 1968 Europameister. Durch zwei Kuriositäten. Welche?

Den Halbfinal gewannen sie nach Münzwurf. Den Final im Wiederholungsspiel!

Ach was: In der Pause gab es Pasta und nach Spielschluss Rotwein.

Italien war Europameister?

Es war ganz anders: Italien spielte ohne Goalie und ohne Schienbeinschoner.

Und noch eine Kuriosität: Warum waren 1996 schottische Fans sauer auf Schweizer Fans?

Sie verloren beim gemeinsamen Fondue-Essen immer das Brot.

Die Schweizer Fans durften mit Kuhglocken ins Stadion. Dudelsäcke waren aber nicht erlaubt.

Die Schweizer schauten ihnen unter den Schottenrock!

Alles ist richtig!

Letzte Frage: Wie viele Fragen haben Sie richtig beantwortet?

Ich habe alles gewusst!

Ich habe nichts gewusst!

Ich habe mich freiwillig verklickt, damit die Schweiz nicht Europameister wird!

Jetzt weiss ich alles!

Europameister der Herzen

Sie sind an der EM der krasse Aussenseiter. Doch gerade dafür lieben Sie die Fans.

Velofan

Ja, die Tour de France findet ebenfalls im Juli statt. Dort schauen Sie zu.

Verlängerung

Zum Sieg nach 90 Minuten reicht es nicht. In der Verlängerung ist aber bei Ihnen noch alles möglich.

Penaltyschiessen

Den entscheidenden Penalty schiessen Sie an die Latte. Schade, denn das Spiel war gut.

Europameister

Wenn es der Schweiz nicht für den EM-Titel reicht, springen Sie ein und holen den Pokal!

Wie lautet der Modus?

16 Teams kommen in den Achtelfinal. Das bedeutet: Nicht nur die beidenBesten pro Gruppe, sondern auch die vier besten Gruppendritten kommen weiter. Nach der Gruppenphase gibt es eine Rangliste der sechs Gruppendritten. Bei Punktgleichheit zählt zuerst die Tordifferenz, dann die höhere Anzahl erzielter Tore – und schliesslich das Fairplay-Verhalten.

Wo können die Fans die EM am TV verfolgen?

Das Schweizer Fernsehen zeigt alle 51 Spiele live. Auch im deutschen und österreichischen Free-TV sind alle Spiele live zu sehen.

Wer kommentiert die Spiele?

SRF hat fünf Kommentatoren vor Ort. Sascha Ruefer kommentiert die Schweizer Spiele. Zusätzlich kommen Dani Wyler, Dani Kern, Mario Gehrer und Patrick Schmid zum Einsatz. Rainer Maria Salzgeber begleitet das Schweizer Nationalteam als Moderator vor Ort. Im Studio in Zürich moderieren Matthias Hüppi und Paddy Kälin.

Welche TV-Experten analysieren die EM?

Viele bekannte Gesichter: Marco Streller,Beni Huggel, Andy Egli, Gürkan Sermeter, Christoph Spycher und Rolf Fringer. Dazu ist Carlo Bertolini erneut Schiedsrichter-Experte. Gilbert Gress fehlt leider.Der ehemalige Schweizer Schiedsrichter Urs Meier wird erneut Experte für das ZDF sein.

Welches Team vermissen die Fans an der EM?

Von den grössten Fussball-Nationen fehlt einzig Holland. Oranje scheiterte in der Qualifikations-Gruppe mit Tschechien, Island und der Türkei.

Wer wird Europameister?

Die namhaftesten Favoriten sind Spanien (Europameister 2008 und 2012), Gastgeber Frankreich (wird der Druck irgendwann zu gross?) und Deutschland (aktueller Weltmeister mit einigen Verletzungssorgen und Abwehrproblemen). Danach folgen die Aufsteiger aus Belgien (Nummer eins der Fifa-Weltrangliste), die jungen und stürmischen Engländer (versagen sie dieses Mal nicht im entscheidenden Moment?) und Italien (die Vize-Europameister 2012).

Welche Rolle spielt die Schweiz?

Vom grandiosen Scheitern in der Vorrunde bis zum sensationellen Vorstoss in den Halbfinal ist alles möglich. Realistisch ist die Qualifikation für den Achtelfinal. Danach muss der Viertelfinal das Ziel sein. Es wäre der erste Sieg der Schweizer Fussball-Geschichte in einem K.-o.-Spiel an einer Endrunde.

Gegen wen spielt die Schweiz im Achtelfinal, falls sie als Gruppensieger weiterkommt?

Die Uefa hat für sämtliche 15 Varianten der vier besten Gruppendritten einen Plan erstellt. Die Schweiz als Sieger der Gruppe A würde in 9 dieser 15 Fälle auf den Dritten der Gruppe C (Deutschland, Polen, Ukraine und Nordirland) treffen.

Gegen wen spielt die Schweiz im Achtelfinal, falls sie als Gruppenzweiter weiterkommt?

In diesem Fall würde die Schweiz zu 100 Prozent gegen den Zweiten der Gruppe C spielen.

Gegen wen spielt die Schweiz im Achtelfinal, falls sie als Gruppendritter weiterkommt?

Es gibt zehn Kombinationen, in denen der Dritte der Gruppe A unter den vier Besten ist. Die Schweiz würde in sieben Fällen auf den Sieger der Gruppe B (mit England, Russland, Slowakei und Wales) treffen, in den restlichen drei Fällen wäre der Sieger der Gruppe C (Deutschland?) der Gegner.

Wie bereitet sich die Schweiz auf die EM vor?

Das Team-Camp der Schweiz beginnt am Sonntagabend, 22. Mai, in Lugano. Es folgen Testspiele gegen Belgien (28. Mai in Genf) und Moldawien (3. Juni in Lugano). Am 6. Juni fliegen die Schweizer nach Montpellier, wo die unmittelbare EM-Vorbereitung beginnt. Am
11. Juni folgt dann das wegweisende Spiel gegen Albanien in Lens.