Englische Spieler sind eigentlich immer für einen Skandal gut. Wayne Rooney, Star-Stürmer von Manchester United, ist dabei das Paradebeispiel. Anfang Saison wurde er rauchend, urinierend und «leicht» alkoholisiert vor einem Pub in Manchester gesichtet.

Nichtsdestotrotz ist «Wazza» einer der besten Fussballer der Welt. Nach seinem sportlichen Tief in der ersten Saisonhälfte meldete er sich mit einem Weltklasse-Fallrückzieher im Lokalderby gegen Manchester City eindrücklich zurück.

Seit diesem Tag ist Rooney kaum zu stippen. Mit seinem neuen Sturmpartner Javier «Chicharito» Hernández am seiner Seite blüht die Nummer 10 des englischen Rekordmeisters wieder auf.

Für jeden Spieler eine Lösung

Die Nummer 10 in den Reihen des FC Barcelona ist nicht minder faszinierend. Beinahe überall löst «La Pulga», besser bekannt als Lionel Messi, Begeisterung aus. Unglaubliche 11 Tore hat der wirblige Argentinier in der Champions League geschossen und dabei Verteidiger vom Formats eines Pepe wir Schulkinder aussehen lassen.

Zuletzt machte er aber eher Schlagzeilen damit, dass der sonst so brave Musterknabe bei einer spontanen Meisterfeier über den Wolken eine Flugzeugwand demolierte. Da half auch sein Hundeblick nichts mehr.

Mut macht United, dass Messi auf englischem Terrain noch nie einnetzen konnte. Ausserdem «gibt es immer eine Lösung - für jeden Spieler, auch für Messi» wie Sir Alex Ferguson betonte.