Fussball

Dank der Spendenaktion erhält Wellington 2800 Franken

Wellington (rechts) hat der Schweiz am Donnerstagmorgen den Rücken zugekehrt und ist in seine Heimat Brasilien abgeflogen.

Wellington (rechts) hat der Schweiz am Donnerstagmorgen den Rücken zugekehrt und ist in seine Heimat Brasilien abgeflogen.

Rund 20 Personen sind dem Spendenaufruf gefolgt und haben insgesamt 2800 Franken für den brasilianischen Ex-Spieler des FC Wohlen einbezahlt. Dies aus ganz unterschiedlichen Beweggründen.

Die von Jean-Pierre Galatti ins Leben gerufene Spendenaktion brachte dem brasilianischen Fussballer Wellington insgesamt 2800 Franken ein. Damit bezahlte der 26-Jährige primär das Rückflugticket in seine Heimat sowie seinen Lebensunterhalt der letzten vier Wochen in der Schweiz. Auch die Schulden bei seinem Ex-Trainer Davide Sesa will Wellington begleichen, sobald er in Brasilien wieder als Fussballer entlöhnt wird.

Unterschiedliche Motive

Die Leute hätten aus ganz unterschiedlichen Gründen Geld gespendet. «Einige waren der Meinung, man dürfe ausländische Sportler in der Schweiz nicht so schlecht behandeln, andere hegten Sympathien für die Familie des Brasilianers», sagt Galatti. Die meisten Geldgeber kamen aus dem Freiamt, einige auch aus anderen Regionen des Aargaus.

Er habe spontan auf der Strasse oder im Restaurant Bargeld erhalten, sagt Galatti, welcher auch als rechtlicher Beistand des am Donnerstag in seine Heimat zurückgekehrten Brasilianers amtet. «Eine Serviertochter gab mir 10 Franken ihres Trinkgeldes, ein Gast eine Fünfzigernote. Sogar an der Sitzung des Wohler Einwohnerrates hat mir jemand 50 Franken in die Hand gedrückt», freut sich der Präsident der Rekurskommission im Aargauischen Fussballverband.

Galatti hat das Geld bereits an Wellington überwiesen, und zwar je zur Hälfte auf ein Konto in der Schweiz und in Brasilien. Damit sei die Spendenaktion für Wellington abgeschlossen.

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