Fussball
Chiasso lässt Ponte nicht zum FC Aarau ziehen

Heisst der neue Trainer des FC Aarau schon bald Raimondo Ponte? Ponte sendete gestern nach dem Spiel Chiasso gegen Wohlen eindeutige Zeichen in Richtung FC Aarau aus. Wer klemmt, ist sein jetziger Arbeitgeber FC Chiasso.

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Weist Trainer RaimondoPonte bald dem FC Aarau den Weg?

Weist Trainer RaimondoPonte bald dem FC Aarau den Weg?

Keystone

Dass Raimondo Ponte beim FC Aarau ein Thema ist, ist längst kein Geheimnis mehr. Der Aargauer ist im Gespräch als nächster Trainer des FCA. Was sagt Ponte dazu? Der gibt sich bedeckt, zumindest ein wenig. «Da ist vielleicht schon was dran, entschieden ist aber noch nichts», sagte der Coach der Tessiner gestern nach geschlagener Schlacht gegenüber dem Schweizer Sportfernsehen. «Ich hoffe sehr wahrscheinlich, dass es bis Ende Saison etwas gibt. Im Moment direkt nicht.»

Damit ist gesagt: Ponte will. Doch will auch der FC Aarau. Die Akte Ponte liegt gemässe Informationen der az beim FC Aarau offen auf dem Tisch. Wer klemmt, ist der FC Chiasso. Die Tessiner wollen Ponte nicht aus dem laufenden Vertrag aussteigen lassen. Ponte hat gemäss Informationen der az auch gestern noch versucht, eine vorzeitige Freigabe zu erreichen - vergeblich.

Chiasso fordert wohl Ablösesumme

Im Klartext heisst das: Ponte kann nur dann frühzeitig von Chiasso weg, wenn sein neuer Arbeitgeber eine Ablösesumme zahlt. Das dürfte sich der FC Aarau in der aktuellen Verfassung aber nicht leisten können. Interimstrainer Thomas Binggeli wird somit vorläufig im Amt bleiben.

Ob Ponte auf nächste Saison nach Aarau wechselt, wird wohl am Mittwochabend im Spiel Aarau gegen Locarno entschieden. Verlieren die Aarauer befinden sich sich im Abstiegsbereich. Ob Ponte im Aargau auch einen 1. Liga-Club trainieren möchte, ist unbekannt. (rsn)