Europa League

CAS entscheidet gegen den FC Sion

Constantin bald vor Bundesgericht?

Constantin bald vor Bundesgericht?

Der FC Sion bleibt aus der Europa League ausgeschlossen. Der Sportgerichtshof CAS bestätigt damit das Urteil der Rekurskommission der UEFA von Mitte September.

Der FC Sion und deren Präsident Christian Constantin haben auf ihrem juristischen Feldzug eine weitere Niederlage kassiert. Das CAS verweigert dem Schweizer Cupsieger die Aufnahme in die Europa League und hob gleichzeitig die provisorische Verfügung des Kantonsgerichts Waadt auf. Dieses hatte Anfang Oktober von der UEFA verlangt, dass Sion an der Europa League teilnehmen kann, solange kein rechtskräftiges Urteil vorliegt.

Die Gerichtskosten muss der FC Sion zu zwei Dritteln übernehmen, ein Drittel geht zulasten der UEFA. Die Walliser müssen zudem 40'000 Franken Entschädigung an die UEFA überweisen. Gegen das Urteil des dreiköpfigen Richtergremiums kann innerhalb von 30 Tagen vor dem Bundesgericht Rekurs eingelegt werden.

Ausserdem meldet Sion die Verpflichtung des frühereren Mittelfeldspielers Sébastien Fournier (40) als Verantwortlicher der Nachwuchsabteilung. Fournier, der von 1987 bis 1996 für das Fanionteam gespielt hatte, unterschrieb einen Vertrag bis Ende Juni 2014. Fournier war zuletzt als Nachwuchschef und Trainer der U21 bei Servette engagiert. Bei Sion tritt der 40-fache Internationale und frühere Bundesliga-Profi (Stuttgart) als Nachwuchschef die Nachfolge von Jean-Claude Richard an.

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