Doppelt bitter ist das Verpassen der WM für Torhüter-Legende Gianluigi Buffon. Die WM 2018 (es wäre seine sechste WM gewesen) hätte der Abschluss seiner fantastischen Nationalmannschafts-Karriere sein sollen. Nach der Partie konnte der 39-Jährige seine Tränen im Interview bei «Rai Uno» nicht mehr zurückhalten.

Im Anschluss an das Scheitern im WM-Playoff gegen Schweden hatte Buffon seinen Rücktritt aus dem Nationalteam bestätigt. Mit Milans 18-jährigem Stammgoalie Gianluigi Donnarumma steht Buffons Nachfolger in der «Squadra Azzurra» bereit. Buffon hatte das italienische Tor in den letzten 20 Jahren gehütet.

Vor der Partie zeigte sich Buffon einmal mehr als grosser Sportsmann. Als die Tifosi während der schwedischen Nationalhymne ein Pfeifkonzert gaben, klatschte der Torhüter demonstrativ. 

Schade, bekam Buffon heute, in seinem 175. Länderspiel, solch einen Abgang. Er hätte etwas besseres verdient. (zap)