Brasilien
Beni Thurnheer hat sieben Kilo abgenommen für seine letzte WM

Es wird Beni Thurnheers letzte Fussball-WM als Sportreporter. Im Video-Interview erzählt der bekannteste Sportkommentator der Schweiz, wie er sich auf Brasilien vorbereitet, warum er extra sieben Kilo abgenommen hat und wer im Final stehen wird.

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Die bekannteste Schweizer Sportstimme verstummt allmählich. Beni Thurnheer wird zum letzten Mal als Sportreporter an einer Fussball-WM im Einsatz stehen.

Und dafür hat er eine harte Vorbereitung in Kauf genommen. Insgesamt hat Beni national extra für seine letzte WM sieben Kilo abgenommen. «Eine WM ist eine intensive Arbeitszeit für einen Sportreporter. Schon nur die Fliegerei: Ich werde in Brasilien 18 Mal fliegen, 18 Mal einchecken, 18 Mal die Schuhe und der Gürtel abziehen. Das geht an die Substanz», meint Beni Thurnheer schmunzelnd.

Keine Abschiedsschmerzen

1974 erlebte Beni Thurnheer seine erste Fussball-WM als Sportreporter. Brasilien wird seine zehnte WM sein, 102 WM-Spiele hat er kommentiert, dieses Jahr kommen weitere 16 Spiele dazu.

In dieser Zeit hat sich viel verändert. Um auf noch mehr Fussballwissen zurückzugreifen, setzt Beni auf seine Karteikarten. Die jüngeren digital nativen Kommentatoren arbeiten heutzutage mit gleich mehreren Computern, um ja nichts zu verpassen.

Das passt Beni nicht: «Ich werde keine wahnsinnigen Abschiedsschmerzen haben, denn die Zeit läuft weiter. Heutzutage muss man als Kommentator mehr Techniker als Journalist sein, das entspricht nicht meinem Charakter. Natürlich ist es nach wie vor das Schönste, einen Match zu kommentieren, aber, es wird nicht schlimm sein, wenn ich es nicht mehr machen darf.»

Am 13. Juli erlebt Beni Thurnheer sein allerletztes WM-Spiel als Kommentator. Es ist das WM-Endspiel, zwei Tage nach seinem 65. Geburtstag. (nch)

Und hier noch ein Blick ins WM-Quartier unserer Fussball-Nationalmannschaft in Porto Seguro:

Alles ist vorbereitet auf die Ankunft der Schweizer – auch die Bar.
20 Bilder
Der Eingang zum Hotel-Resort «La Torre»
Gleich im Eingangsbereich wird deutlich, worum es geht: Am 13. Juli wird in Rio de Janeiro der neue Weltmeister gekürt.
So wird die Schweizer Delegation an der Küste von Porto Seguro empfangen.
Für Erholung ist gesorgt: Von 7 Uhr bis 20 Uhr können sich müde Körper im hoteleigenen Spa erholen.
Wie die Schweizer Nati in Porto Seguro entspannen kann
Falls die Schweizer Konditionstrainer noch Ideen brauchen. Dieser Adventure-Park gehört auch zum Hotel.
Weiter gehts zu den Unterkünften der Spieler. Durch diese hohle Gasse müssen sie alle gehen
Auch die Spieler haben einen eigenen Pool zur Verfügung.
Ein Schlafzimmer der Nati-Stars
Die Freunde des Tischtennis-Spiels kommen auch in Porto Seguro nicht zu kurz.
Aber Achtung! Es gibt nicht nur Vergnügen im Hotel. Was sich wohl unter diesem Stroh-Dach verbirgt…?
Der Outdoor-Fitnessraum. Hier einige Home-Trainer…
Gleich daneben werden die Spieler zum Bankdrücken gebeten – und gleich dahinter können sie sich dann im Sprudelbad wieder erholen.
Weiter geht es zu den Zimmern. Hier werden Gelson Fernandes und Johan Djourou wohnen.
Hotel-Direktor Luigi Rotunno und sein Team haben jedes Zimmer mit einem Fussball-Bild geschmückt. Die Spieler werden es unterschreiben – und so wird das Hotel in Porto Seguro auch einige Andenken aus der WM-Zeit mit dem Schweizer Tross behalten können.
So sieht der Aufenthaltsraum aus.
«Man kann auch einmal im Meer regenerieren», hat Hitzfeld bereits angekündigt. So sieht der Strand direkt über der Strasse des Hotel-Resorts aus.
Auf einem dieser Stühle können die Nati-Stars ausspannen…
… und an der Bar freuen sich Edilson und Fabricio, unsere Spieler mit Drinks verwöhnen zu können – auch wenn es wohl keine Caipirinhas werden.

Alles ist vorbereitet auf die Ankunft der Schweizer – auch die Bar.

Etienne Wuillemin

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