Zukunft
Bellinzonas Spieler warten auf zwei Monatslöhne - und wollen streiken

Am Donnerstag wird die zweitletzte Runde in der Challenge League ausgetragen. Aus rein sportlicher Sicht sind die Entscheidungen bereits gefallen. Diesseits des Rasen aber brodelt es: Die Fussballer drohen mit Streik. Sie warten auf ihren Lohn.

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AC Bellinzona

AC Bellinzona

Keystone

Aarau steht seit dem Wochenende als einziger Aufsteiger in die Super League fest, und Locarno müsste eigentlich den Gang in die 1. Liga Promotion antreten. Nur noch ein Konkurs von Kantonsrivale Bellinzona kann den Abstieg verhindern.

Am Montag reichte Bellinzona die Lizenzunterlagen bei der Swiss Football League ein. «Alles, was wir hatten», sagte ein Klubvertreter. Ähnlich vage sind die Informationen über die Aussichten auf Rettung des Klubs - nicht nur für die breite Öffentlichkeit, sondern auch für die Spieler. «Die Kommunikation ist nicht gut», bestätigte Lucien Valloni, der Präsident der SAFP, der Spielergewerkschaft, die die Mannschaft bereits seit geraumer Zeit unterstützt.

Nun haben die Spieler, die gemäss Tessiner Medienberichten noch auf zwei Monatslöhne warten, den Druck erhöht und drohen damit, aus Protest am Donnerstag gegen Aarau nicht anzutreten, berichtete "La Regione". Valloni wollte sich dazu nicht im Detail äussern. Am Mittwochabend oder Donnerstagmorgen werde man mehr wissen. (SI)

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