Barrage-Rückspiel

Bellinzona auch im Stade de Genève mit Lustrinelli

Mauro Lustrinelli kämpft mit Bellinzona gegen den Abstieg

Mauro Lustrinelli kämpft mit Bellinzona gegen den Abstieg

Verabschiedet sich der Kanton Tessin aus der Axpo Super League oder schafft Bellinzona den Klassenerhalt? Servette hofft nach dem 0:1 im Hinspiel heute ab 20.15 Uhr im Stade de Genève auf die Wende.

Verabschiedet sich der Kanton Tessin aus der Axpo Super League oder schafft Bellinzona den Klassenerhalt? Servette hofft nach dem 0:1 im Hinspiel heute ab 20.15 Uhr im Stade de Genève auf die Wende.

Bellinzonas Sieg im ersten Aufeinandertreffen kam glückhaft zustande. Darüber waren sich auch die beiden Trainer nach dem Hinspiel einig gewesen. Ein "Lucky Punch" von Innenverteidiger Pavel Pergl hatte in der 88. Minute für den Unterschied gesorgt. Während sich ACB-Interimscoach Martin Andermatt nur mit dem Resultat zufrieden geben konnte, war sein Gegenüber Joao Alves frustriert darüber, dass sein Team ein paar gute Chancen ausgelassen hatte. Die "Torfabrik" der Challenge League sündigte gegen die "Schiessbude" der Super League.

"Noch einmal kommen wir wahrscheinlich nicht mit einem blauen Auge davon", gestand Andermatt ein. Der Zuger ging mit seinen Schützlingen hart ins Gericht. Er sprach immer wieder von Minimalismus. Möglicherweise habe die Frische gefehlt. Zugute halten konnte er seinen Spielern, "dass sie immerhin das Herz am rechten Fleck tragen." Positive Nachrichten gab es für Bellinzona gestern Montag von der Swiss Football League. Captain und Top-Torschütze Mauro Lustrinelli ist auch im zweiten Teil der Barrage einsatzberechtigt. Der frühere Nati-Stürmer war im Zuge der Vorkommnisse gegen St. Gallen ("Laperrière") ursprünglich für zwei Spiele gesperrt worden. Nun hat die SFL die Sanktion halbiert. Für "Lustrigol" ist der Fall erledigt. Die Begründung des Entscheids steht noch aus, aber die Liga hat sich schon jetzt den Zorn der Servette-Anhänger zugezogen. Vor drei Tagen im Comunale-Stadion waren die Genfer unter Protest angetreten, weil Lustrinelli der ACB zur Verfügung stehen durfte.

Im Lager von Servette hofft man heute auf mehr Schlachtenglück, auf die Unterstützung des Publikums (es werden bis zu 20 000 Fans im Stade de Genève erwartet) und auf Carlos Varela. Das routinierte Enfant terrible könnte nach einer Verletzungs-Pause sein Comeback geben. In der Person von Varela hat Trainer Joao Alves möglicherweise einen gefährlichen "Joker" in der Hinterhand.

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