Für Genk geht es in der Gruppenphase nur noch darum, den 1. Platz erfolgreich zu verteidigen. Dem Team von Mario Been genügt im letzten Spiel zuhause gegen den FC Basel ein Unentschieden, um dies zu erreichen. Ein Remis in jener Partie vom 6. Dezember würde auch bedeuten, dass Videoton ausgeschieden ist, weil die Ungarn wegen der schlechteren Bilanz im Direktvergleich nicht mehr an Schweizer Meister Basel vorbeiziehen könnten.

Zu Genks Matchwinner im Sostoi-Stadion von Szekesfehervar avancierte Elyaniv Barda. Der Stürmer aus Israel verwertete in der 19. Minute per Kopf eine Corner-Flanke zum entscheidenden 1:0. Videotons montenegrinischer Keeper Mladen Bozovic machte in dieser Szene keine gute Figur, hatte er doch sein Gehäuse verlassen, ohne den Ball behändigen zu können.

Videoton erarbeitete sich über die gesamte Spielzeit gesehen ein Chancenplus. Im Abschluss liessen die Gastgeber aber die Präzision vermissen. Und immer wieder brachten sie sich mit unnötigen Fouls aus dem Rhythmus. "Vidi" schaffte es auch in seiner fünften Partie in dieser Europa-League-Saison nicht, in der zweiten Halbzeit ein Tor zu erzielen. Die Ungarn haben all ihre fünf bisherigen Treffer vor der Pause geschossen.

Videoton Szekesfehervar - KRC Genk 0:1 (0:1).

Sostoi. - 10'000 Zuschauer. - SR Liany (Isr). - Tor: 19. Barda 0:1.

Videoton Szekesfehervar: Bozovic; Brachi, Kaka (82. Walter Lee), Vinicius, Szolnoki; Renato Neto, Mitrovic; Gyurcso, Sandor (76. Torghelle), Filipe Oliveira (46. Kovacs); Nikolic.

KRC Genk: Van Hout; Dani Fernandez, Ngongca, Nadson, Tshimanga; Hyland, Gorius; Buffel, Barda (71. Plet), Joseph-Monrose (76. Masika); Vossen (90. Kumordzi).

Bemerkungen. Verwarnungen: 21. Kaka. 68. Barda. 80. Hyland und Torghelle. 90. Kovacs. 95. Masika.

Rangliste: 1. Genk 11*. 2. Basel 8. 3. Videoton Szekesfehervar 6. 4. Sporting Lissabon 2+.

* = für die Sechzehntelfinals qualifiziert. + = ausgeschieden.