Im Juni wird Alex Frei zu ersten Mal Vater. Bammel hat Frei deswegen keinen. «Mein Vorteil ist, dass ich mit Babys umgehen kann. Mein Bruder kam auf die Welt, als ich 8, meine Schwester, als ich 16 war. Ich konnte meiner Mutter über die Schultern schauen und auch selber Hand anlegen. Jetzt bin ich also noch einen Schritt weiter als meine Frau», sagt Frei.

Und Windeln wechseln, kann er das schon? «Selbstverständlich, ist doch ganz einfach. Baden, pudern, das kann ich alles. Ich brauche keinen Vorbereitungskurs. Wenn meine Frau es möchte, dann gehe ich gerne mit», so Frei gegenüber der Zeitung «Der Sonntag»

Weihnachtsgrüsse per SMS - «eine Katastrophe»

Zur Zeit kauen Alex Frei und seine Frau fleissig Sachen ein. Für den Fussballer ist klar, was im als Vater wichtig sein wird: «Was ich will, ist, meinen Kindern traditionelle Werte mitzugeben. So, wie ich das gelernt habe. Zum Beispiel, dass man Weihnachtskärtchen schreibt. Dass man heutzutage Weihnachtsgrüsse per SMS verschickt, finde ich eine Katastrophe.»

Papa Frei wird auch weiter Fussball spielen. Wie lange noch? Zwei, drei Jahre will er noch weitermachen. Klar ist für den FCB-Topskorer allerdings: Wenn er als Stürmer stets einen Schritt zu spät kommt, dann ist Schluss.

Nächste Saison wird schwierig

Schluss machen würde er gerne in Basel. «Im Normalfall werde ich beim FCB meine Karriere beenden. Das ist auch die Idee des Klubs.» Aber im Fussball könne man nie ganz sicher sein. Frei hat dem FCB-Präsidenten Bernhard Heusler schon mal mitgeteilt, «dass mich die New York Red Bulls reizen würden. Wegen der Stadt und der Sprache».

«Die nächste Saison wird die schwierigste aller Zeiten für den FC Basel», prognostiziert der Baselbieter. Sein Gefühl sage ihm, dass es im Sommer zum grossen Umbruch kommen werde. (rsn)