Die Basis zum Sieg in der südamerikanischen WM-Qualifikation legte Argentinien in den Heimspielen. 20 der 32 Punkte bei einem Torverhältnis von 21:4 resultierten aus den acht Partien in Buenos Aires und Mendoza. Nichts anderes als Spektakel und Erfolg wird von der "Albiceleste" auch in Brasilien erwartet. In der Offensive steht Trainer Alejandro Sabella mit Lionel Messi, Gonzalo Higuain, Ezequiel Lavezzi, Sergio Aguero oder Angel di Maria, die allesamt bei europäischen Topklubs unter Vertrag stehen, eine Art Weltauswahl zur Verfügung. Deshalb wird der Name Argentinien im Zusammenhang mit Titelkandidaten für die WM 2014 immer wieder genannt.

Eine entscheidende Rolle kommt Lionel Messi zu. Für manchen Experten ist der vierfache Weltfussballer "erst" dann einer der Grössten aller Zeiten, wenn er mit Argentinien nach der Junioren-WM (2005) und Olympia-Gold (2008) auch den WM-Titel gewonnen hat. "Ich muss meinen Chip wechseln", sagte Messi in Anspielung auf seine verhältnismässig durchzogene Saison mit Barcelona, in der er erstmals seit sechs Jahren keinen Titel holte. Im Land des grössten Rivalen den dritten WM-Titel nach 1978 und 1986 einzufahren würde für alles entschädigen.