Challenge League
Anhörung verschoben: Die AC Bellinzona zittert weiter

Die finanziell angeschlagene AC Bellinzona kennt ihr Schicksal frühestens am kommenden Montag. Konkursrichter Marco Ambrosini wird Anfang der kommenden Woche entscheiden, ob die Anhörung verschoben wird.

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Bezirksrichter Marco Ambrosini, links, hört Bellinzona-Präsident Gabriele Giulini, ganz rechts, an
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AC Bellinzona vor dem Amtsgericht in Bellinzona
Bellinzona-Präsident Gabriele Giulini am Donnerstag vor dem Amtsgericht in Bellinzona
Bellinzona-Präsident Gabriele Giulini erscheint mit seinem Anwalt Emanuele Stauffer – Trainer Martin Andermatt ist auch vor Ort
Bellinzona-Präsident Gabriele Giulini (rechts) und sein Anwalt Emanuele Stauffer

Bezirksrichter Marco Ambrosini, links, hört Bellinzona-Präsident Gabriele Giulini, ganz rechts, an

Keystone

Ivan Paparelli, der Rechtsanwalt jener Gruppe, die sich um die Interessen von Präsident Gabriele Giulini kümmert, beantragte am Donnerstag eine Verlegung der Anhörung mit möglichen Sanierungsvorschlägen auf den 2. Mai.

Dadurch erhielte der Challenge-League-Klub weiter Zeit, um eine von - laut Giulini - zwei seriösen Investorengruppen zur Übernahme des Vereins zu bewegen.

Sollte dies nicht gelingen und sollte der Konkursrichter dem Begehren nicht stattgeben, droht dem Tessiner Traditionsklub durch die Einleitung des Konkursverfahrens nach 109 Jahren das Aus.

Mit dem heutigen Entscheid kann die AC Bellinzona vorerst weiterspielen: Die Tessiner, derzeit auf Platz 2 der Challenge League und damit engster Widersacher des FC Aarau, treffen heute auf den Drittplatzierten FC Wil.

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