7 Spiele in 23 Tagen. Es ist ein anstrengendes, kräfteraubendes Programm, das der FC Basel im Moment hat. Als viertes dieser sieben Matches steht nun der Gang nach Rapperswil an. Cup Achtelfinal. Auswärts. «Der Cup hat seine eigenen Regeln. Das ist nicht nur eine Floskel. Daher nehmen wir es sehr, sehr ernst. Denn wir wissen, dass es ein sehr schwieriges Spiel werden wird», warnte Raphael Wicky einen Tag vor dem Duell. Für die Gastgeber sei es schliesslich das Spiel des Jahres.

Auch wenn Rapperswil eine Liga tiefer spielt als die Basler, sei man sich um deren Qualität bewusst. «Wären sie nicht gut, wären sie im Sommer nicht aus der 1. Liga in die Challenge League aufgestiegen. Ausserdem haben sie erst vor ein paar Wochen Schaffhausen mit 5:0 geschlagen. Und Schaffhausen gehört immerhin zu den Top drei in der Challenge League», sagte Wicky und unterstrich damit die Klasse des Gegners.

Wicky attestiert dem nächsten Gegner ausserdem eine gute Organisation – ob im 4-2-3-1 oder im 4-1-4-1 - sowie eine gefährliche, schnelle Offensive. «Dort haben sie ihre Stärken und das haben wir auch dementsprechend mit der Mannschaft angeschaut.»

Wiederholung des letztjährigen Erstrundenspiels

Welche elf Spielern gegen Rapperswil auf dem Platz stehen, liess Wicky offen. Sicher ist aber, dass es aufgrund des erwähnt engen Programms «ein paar Wechsel geben wird». Dass somit nicht die auf dem Papier bestmögliche Elf auflaufen wird, wollte Wicky nicht im Raum stehen lassen: «Ich mag diesen Ausdruck nicht, dass man mit der besten oder eben nicht der besten Mannschaft spielt. Das sind alles sehr, sehr gute Spieler und ein paar von ihnen werden am Mittwochabend auf dem Platz stehen.»

Für den FC Basel ist das Spiel in Rapperswil eine Wiederholung der letztjährigen Erstrundenpartie, welche nur äusserst knapp durch einen Treffer von Jean-Paul Boëtius zugunsten der Basler entschieden wurde. «Das wir sie vor einem Jahr schon als Gegner hatten nützt uns aber genau so wenig wie, dass ich letztes Jahr mit der U21 noch gegen sie gespielt habe», sagte Wicky. 

Vielmehr habe man die jüngsten Spiele von Rapperswil angeschaut, darunter die 1:2-Niederlage von diesem Wochenende gegen Servette.