Transfer
Alpstaeg wettert: «Wandervogel Murat ist endlich zuhause bei Mama»

Murat Yakins überraschender Transfer zum FC Basel sorgt weiter für Wirbel. Bernhard Alpstaeg, Grossinvestor beim FC Luzern, wettert gegen den «Joggeli-Bub». Endlich sei er wieder bei Mama.

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Emine Yakin und Sohn Murat Yakin.

Emine Yakin und Sohn Murat Yakin.

Keystone

«Endlich ist er zuhause, der Wandervogel Murat. Wandervögel soll man ziehen lassen. Er wollte schon immer nach Basel, jetzt ist er endlich zuhause beim FCB, bei der Mutter, bei Mama.» Bernhard Alpstaeg lässt kein gutes Wort an Murat Yakin, der am Montag als neuer FCB-Trainer vorgestellt wurde.

Bernhard Alpstaeg

Bernhard Alpstaeg

Keystone

Nicht gentlemenlike

Er sei überrascht und menschlich enttäuscht von Murat Yakin. «Das ist nicht die Art eines Gentlemans. Wenn er ein juristisches Hickhack hätte umgehen wollen, dann hätte er am besten vorher beim FCL angerufen und über Geld gesprochen.» Doch nein: Alpstaeg habe es über die Medien erfahren müssen.

Wenn jemand bei einem anderen Verein unterschreiben wolle aber immer noch Lohn von einem anderen Verein bekomme, müsse er das Problem lösen, so Alpstaeg. «Da muss er hinstehen als Mann und sich nicht benehmen wie ein Joggeli-Bub.» (ldu)