Super League

Alex Frei hat Luzern-Trainer Komornicki nicht entlassen

Der FC Luzern trennt sich per sofort von Trainer Ryszard Komornicki. Dem Polen wurde das 0:4 am Ostermontag gegen den FC Basel zum Verhängnis. Der neue Sportchef Alex Frei habe mit der Trainer-Entlassung nichts am Hut, sagen die Verantwortlichen.

FCL-Präsident Mike Hauser stellte eines gleich klar: Der neue Sportchef der Luzerner, Basels Alex Frei, hat mit der Trainerentlassung nichts zu tun. Frei wird seinen Job in Luzern am 15. April antreten und dann auch einen neuen Trainer vorfinden. Frei sei immer informiert, aber nicht involviert gewesen, so Hauser.

Das soll auch bei der Nachfolgeregelung der Fall sein. Bis Samstag will Hauser einen neuen Trainer präsentieren. An der Gerüchtebörse werden Ex-FCB-Trainer Heiko Vogel und Thuns Ex-Trainer Bernard Challandes als Favoriten gehandelt. Vogel drängt sich auf, weil er in Basel mit Frei hervorragend harmonierte.

Der zweite Wechsel

Bis der neue Cheftrainer übernimmt, wir das Training vom bisherigen Co-Trainer Dariusz Skrzypczak und Reto Jäggi (Konditionstrainer) geleitet.

Beim FC Luzern ist es bereits der zweite Trainerwechsel in dieser Saison. Komornicki hatte im letzten August den Trainerposten von Murat Yakin übernommen, der die Innerschweizer Richtung Basel verliess.

An zweitletzter Stelle

Nach ansprechendem Start mit 15 Punkten aus 12 Spielen läuft es seit der Winterpause überhaupt nicht mehr. In der Rückrunde konnte der FCL noch keinen einzigen Sieg feiern. Der letzte Vollerfolg datiert vom 17. November 2012 (2:0 beim FCZ). Inzwischen liegen die Luzerner nur noch fünf Punkte vor dem Tabellen-Letzten Servette und dem Abstiegsplatz.

Komornicki hatte Luzern bereits 2001 trainiert. Der 53-Jährige war damals aber nach nur einem Monat und einem Punkt aus fünf Spielen vorzeitig entlassen worden. (rsn/si)

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