Rettungsplan

AFG-Arena bekommt keine Finanzspritze von der Stadt St. Gallen

Zukunft der AFG-Arena in der Schwebe

Zukunft der AFG-Arena in der Schwebe

Die Stadt St. Gallen zahlt nichts an die Entschuldung der AFG-Arena-Gesellschaften. Das Stadtparlament hat eine Finanzspritze von zwei Millionen Franken an die maroden Betreiberfirmen des Fussballstadions am Dienstagabend klar abgelehnt.

SP, Grüne und SVP, deren Fraktionen im 63-köpfigen Stadtparlament über eine Mehrheit verfügen, schickten die Vorlage nach zweistündiger Diskussion bachab. Der Entscheid gegen die Finanzspritze fiel deutlich. Lediglich einige FDP-Vertreter und die CVP sagten Ja zum Entschuldungsplan.

Am Desaster seien die Manager schuld. Misswirtschaft habe das Fussballstadion und den FC St. Gallen an den Rand des Ruins getrieben. Es gebe keinen Grund, dass die Steuerzahler dafür gerade stehen sollten, zumal sie mit der Schenkung des Baulandes im Wert von 42 Millionen Franken längst genug bezahlt hätten.

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