Europa League

2:0-Heimsieg - St. Gallen lässt Kuban Krasnodar keine Chance

Die St. Galler bejubeln das 1:0.

Die St. Galler bejubeln das 1:0.

Der gute Moment des FC St. Gallen hält an. Die Ostschweizer gewinnen das erste Spiel in der Europa League gegen Kuban Krasnodar 2:0. Goran Karanovic und Marco Mathys schossen die Tore nach der Pause.

Durch den Startsieg in der Europa League verlängerte der FC St. Gallen seine Ungeschlagenheit in Pflichtspielen auf zehn Partien. Seit dem 21. Juli und einem 2:3 in Thun sind die Ostschweizer ungeschlagen. Im nächsten Spiel in der Gruppe A trifft St. Gallen am 3. Oktober auswärts auf Swansea City, das in Valencia 3:0 gewann.

Beide Tore fielen nach der Pause und sie fielen nach Flanken von der linken Seite. Zunächst schob Goran Karanovic den Ball über die Linie, nachdem Marco Mathys eine Flanke von Roberto Rodriguez Richtung Tor abgelenkt hatte (56.). Dann flog der Ball nach einem Freistoss ebenfalls von links in den Strafraum, wo Mathys am näheren Pfosten mit der Fussspitze vor dem Gegenspieler an den Ball kam (76.). Krasnodars Torhüter Belenow sah bei beiden Gegentoren nicht gut aus.

Karanovic in Hochform

Mit Karanovic und Mathys waren die St. Galler erfolgreich, die schon in den Playoffs gegen Spartak Moskau wegweisende Tore erzielt hatten. Mathys hatte damals im Hinspiel den Ausgleich zum 1:1-Schlussresultat erzielt, ehe Karanovic in Moskau die ersten beiden Treffer auf dem Weg zum 4:2-Auswärtssieg realisierte. Vor allem Karanovic läuft es seit ein paar Wochen glänzend. In Meisterschaft, Cup und Europacup schoss der Stürmer in vier Partien gegen Spartak Moskau, Luzern, Lugano und Krasnodar sieben Tore.

Der Sieg der St. Galler war letztlich hoch verdient, weil das Team von Jeff Saibene nach einer enttäuschenden und ausgeglichenen ersten Halbzeit in den zweiten 45 Minuten aufdrehte und vor allem zwischen der 46. und 70. Minuten den Gegner klar dominierte. Einen noch höheren Sieg vergab Karanovic, als er in der 82. Minute alleine auf Belenow zulief, die Chance mit einem missglückten Heber aber eher kläglich vergab.

Der letztlich ungefährdete Sieg konnte so nicht erwartet werden. Immerhin belegt Kuban Krasnodar in der russischen Liga den 7. Platz, ist beispielsweise vor Rubin Kasan und Anschi Machatschkala klassiert und blieb zuletzt in sechs Pflichtspielen in Folge ohne Niederlage. In den Playoffs hatten sich die Russen zudem gegen den holländischen Top-Verein Feyenoord Rotterdam mit zwei Siegen durchgesetzt. Gegen St. Gallen aber kam Kuban während des gesamten Spiels zu keiner einzigen guten Chance.

Matchtelegramm

St. Gallen - Kuban Krasnodar 2:0 (0:0)

AFG-Arena. - 12'551 Zuschauer. - SR Gil (Pol). - Tore: 56. Karanovic (Mathys) 1:0. 76. Mathys (Freistoss Janjatovic) 2:0.

St. Gallen: Lopar; Martic, Montandon, Besle, Lenjani; Mutsch, Janjatovic; Vitkieviez (82. Wüthrich), Mathys, Rodriguez (73. Nushi); Karanovic (86. Keita).

Kuban Krasnodar: Belenow; Koslow, Xandao, Dealbert, Bugajew; Rabiu (20. Tlisow), Kaboré; Zorajew (69. Melgarejo), Popov (63. Baldé), Bucur; Cissé.

Bemerkungen: 93. Gelb-Rote Karte gegen Kaboré (Foul). St. Gallen ohne Cavusevic, Ilic und Nater (alle verletzt). Verwarnungen: 34. Koslow (Foul). 72. Karanovic (Unsportlichkeit). 72. Kaboré (Unsportlichkeit). 78. Vitkieviez (Foul).

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