FC Aarau
2:1 – Aarau schlägt Thun dank Treffern von Luca Radice und Sandro Wieser

Der FC Aarau schlägt Thun zu Hause im Brügglifeld. Nachdem der FC Thun kurz nach der Pause zum 1:1 ausglich, brachte Sandro Wieser Aarau in der 84. Minute wieder in Führung.

Dean Fuss / SI
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FC Aarau gegen den FC Thun
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Alexander Gonzalez, links, von Thun im Spiel gegen Kim Jaggy, rechts.
Thomas Reinmann, links, von Thun im Spiel gegen Sandro Burcki, rechts.
Christian Schneuwly, links, von Thun im Spiel gegen Marco Thaler, rechts, von Aarau.
FC Aarau Trainer Sven Christ.

FC Aarau gegen den FC Thun

Keystone

Mit einer aufopferungsvollen Leistung erkämpften sich der FC Aarau verdientermassen seinen zweiten Saisonsieg. Dank einem späten Tor des eingewechselten Liechtensteiner Youngsters Sandro Wieser besiegte Aarau den FC Thun 2:1.

Aufgrund der zahlreichen erstklassigen Chancen hätten die punktbedürftigen Aargauer gut und gerne vier, fünf Tore erzielen können. Es blieb bei zwei Toren, diese reichten jedoch für den wichtigen Sieg aus. Einen klareren Erfolg vereitelte in erster Linie Thuns Torhüter Guillaume Faivre, dem eine hervorragende Partie gelang.

Aaraus Bemühungen wurden erst unmittelbar vor der Pause erstmals belohnt, als Luca Radice eine Hereingabe des möglicherweise aus einer Offsideposition gestarteten Sven Lüscher verwertete. Ebenso sehenswert war der Siegestreffer des neun Minuten zuvor eingewechselten, 21-jährigen Vaduzers Sandro Wieser. Der Ball lief über vier Aarauer Stationen, bevor Luca Radice den entscheidenden Pass auf den freistehenden Youngster gab.

Für die Thuner, die zuvor vier von sieben Spielen gewonnen hatten, bedeutet die dritte Saisonniederlage einen empfindlichen Rückschlag im Kampf um die begehrten Plätze an der Tabellenspitze. Wäre es beim 1:1 geblieben, wäre dies aus Sicht der ebenfalls nicht enttäuschenden Berner Oberländer gerecht gewesen.

So aber blieb es beim einen Treffer des nunmehr fünffachen Saisontorschützen Berat Sadik nach 55 Minuten. Dieses Tor war allerdings um so schöner und würde es verdienen, in alle Best-of-Paraden aufgenommen zu werden. Es kam nach einem genialen Durchspiel zwischen Sadik und Christian Schneuwly zustande. Schneuwlys Kopfball-Zuspiel in die Mitte zum Hünen Sadik war der Höhepunkt.