Fussball
Jonas Omlin nach der Niederlage mit Montpellier gegen PSG: «Es wäre mehr möglich gewesen»

Der Schweizer Goalie Jonas Omlin verliert mit Montpellier gegen das Starensemble von Paris St. Germain mit 1:3. So klar wie das Resultat waren die Stärkeverhältnisse auf dem Platz aber nicht.

Janick Wetterwald
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Das Spiel gegen PSG war für Jonas Omlin eher eines der bitteren Sorte. Eine schöne Parade nach einem Schuss von Angel Di Maria konnte der Schweizer zeigen – und er durfte einige einfache Bälle behändigen. «Wir haben über das gesamte Spiel gut verteidigt, was sicher auch ein Grund dafür war, dass ich nicht so viel zu tun hatte», sagt Omlin auf Nachfrage am Sonntag nach dem Spiel.

Jonas Omlin verliert mit Montpellier gegen PSG.

Jonas Omlin verliert mit Montpellier gegen PSG.

Bild: Federico Pestellini/Freshfocus (29.11.2020)

Vielleicht war es auch der Tatsache geschuldet, das Paris-Trainer Thomas Tuchel in der Offensive nicht alle Topstars auflaufen liess. Neymar war gar nicht im Aufgebot, Kylian Mbappé kam erst für die letzten 10 Minuten aufs Feld.

Der französische Superstar sah von der Bank aus ein Spiel ohne viele Höhepunkte. PSG ging in der 33. Minute durch Aussenverteidiger Colin Dagba in Führung – die schöne Vorarbeit lieferte Di Maria. Noch vor der Pause (41.) glich das Heimteam die Partie aus. Der Schuss von Stephy Mavididi wird zuerst zwar von Dagba geblockt, den Nachschuss kann PSG-Goalie Keylor Navas aber erst knapp hinter der Torlinie abwehren.

Der erneute Rückstand für Montpellier in der zweiten Halbzeit kommt für das Heimteam sehr bitter zustande. Montpellier kontert, verliert aber in der schnellen Vorwärtsbewegung den Ball. Moise Kean schliesst den schnellen Pariser Gegenangriff mit einem satten Schuss ins hohe Eck ab. Jonas Omlin kann nicht schnell genug reagieren. In der Folge hatte Montpellier nach einem Eckball noch eine gute Ausgleichschance. Es war dann aber Mbappé, der in der Nachspielzeit auf Vorlage von Layvin Kurzawa zum 3:1-Endstand einschob.

Zusammenfassung der Partie:

«Nach dem Spiel waren alle niedergeschlagen und mit hängenden Köpfen in der Kabine. Alle wussten, es wäre mehr möglich gewesen», schildert Omlin die Situation direkt nach dem Spiel.