Sotschi

Für immer gelähmt? Olympionikin verunfallt beim Skifahren

Die 25-jährige Lais Souza aus Brasilien wollte in Sotschi im Freestyle-Ski-Wettbewerb an den Start gehen. Doch daraus wird nichts: Sie verunfallte beim Skifahren in den USA. Jetzt spürt sie weder Beine noch Arme.

Die Sportlerin kann laut den behandelnden Ärzten zudem nicht atmen oder sprechen. Derzeit liegt sie in einem Spital in Salt Lake City.

Verunfallt war die Brasilianerin am Montag, als sie in Park City auf ihren Skiern unterwegs war. Sie prallte heftig gegen einen Baum. Dabei verschob sich ein Rückenwirbel im oberen Bereich der Wirbelsäule. Die Sportlerin wurde sofort operiert.

«Souza ist auf ein Beatmungsgerät angewiesen, und es ist möglich, dass sie für den Rest ihres Lebens darauf angewiesen sein wird», sagte ein Arzt.

Es kann möglich sein, dass Lais Souza für immer gelähmt sein wird.

Zwei Mal an Sommerspielen dabei

Die Brasilianerin hat sich für die Wettkämpfe im Freestyle-Ski an den Olympischen Spielen in Sotschi qualifiziert. Bereits zwei Mal hatte sie an Sommerspielen teilgenommen (2004 und 2008).

In den USA bereitete sich Lais Souza nun für ihre ersten Winterspiele vor. (ldu)

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