Eishockey
Fribourg-Gottéron im Check: Ein eingespieltes Team als Trumpf zum ersehnten Titel

Fribourg-Gottéron will endlich Schweizer Meister werden. Möglichst wenig am Team zu ändern, kann auch eine erfolgreiche Taktik sein. Auch dann, wenn die Konkurrenz mächtig aufgerüstet hat?

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Wird Benjamin Conz je ein Torhüter, mit dem man Meisterschaften gewinnen kann?

Wird Benjamin Conz je ein Torhüter, mit dem man Meisterschaften gewinnen kann?

Keystone

Nach dem doch eher enttäuschen Ausscheiden im Halbfinal gegen die Kloten Flyers geht Fribourg mit einem nahezu unveränderten Team in die Saison. Zudem hat Goalie Benjamin Conz, der in der vergangenen Saison nicht über alle Zweifel erhaben war, mit Melvin Nyffeler einen starken Backup erhalten.

Der 19-Jährige bewies bei seinen elf Einsätzen für die ZSC Lions, über welches Talent er verfügt. Die verschärfte Konkurrenzsituation auf der wichtigsten Position könnte für Fribourg ein entscheidendes Plus sein, um endlich den ersehnten ersten Meistertitel zu feiern.

Ein Vorteil könnte auch sein, dass die Erwartungshaltung nicht mehr so gross ist wie im vergangenen Jahr, als Gottéron zu den absoluten Topfavoriten gehörte. Zuerst einmal aber soll die Regular Season zum vierten Mal in Folge in den Top 4 abgeschlossen werden, die Ziele für die Playoffs werden später festgelegt.

Transfers von Fribourg-Gottéron

Trainer: Hans Kossmann (52/Ka)

Ausländer: Joel Kwiatkowski (Ka), Gregory Mauldin (USA), Marc-Antoine Pouliot (Ka), Jeff Tambellini (Ka/neu), Petteri Wirtanen (Fi/neu/temporär)

Zuzüge: Tambellini (MoDo/Sd), Wirtanen (Donbass Donezk/KHL), Melvin Nyffeler (ZSC Lions)

Abgänge: Niklas Hagman (Jokerit Helsinki/KHL), Milan Jurcina (Dinamo Riga/KHL), Antti Miettinen (?), Alain Birbaum (Ambri-Piotta), Kevin Huber (?), Adrien Lauper (Ambri-Piotta)

Unsere Prognose: Rang 6